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Ostholsteiner Anzeiger

19. Oktober 2017 | 04:19 Uhr

Fünf Torschützen für fünf Treffer

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eishockey-Oberliga: EHC Timmendorfer Strand besiegt ersatzgeschwächt die Harzer Falken aus Braunlage mit 5:2 Toren

In der Eishockey-Oberliga gewann der EHC Timmendorf gegen die Harzer Falken souverän mit 5:2(2:1, 2:1, 1:0). Dabei trugen sich bei den Gastgebern fünf verschiedene Spieler in die Torschützenliste ein.

Trainer Sven Gösch hatte arge Aufstellungsprobleme. Neben den verletzten Jesper Delfs, Dennis Overbeck, Andre Gerartz, Jason Horst, Christopher Röhrl fehlten der erkrankte Yannik Mund, Tommy Raknic, der bei der U20 WM für Kroatien spielt und Thorben Saggau, der nach seiner dritten Zehn-Minuten-Strafe gesperrt schien. Bei einer Überprüfung kam jedoch heraus, dass Saggau erst zwei Zeitstrafen hat. Zu spät, denn der Stürmer ließ sich da bereits auf dem Hamburger Weihnachtsmarkt den Glühwein schmecken.

Doch auch ohne diese acht Spieler bestimmten die Beach Boys das Geschehen. Sie standen in der Defensive sicher und schalteten bei Puckbesitz schnell um. Schon in der vierten Minute traf Christian Herrmann zum 1:1. Braunlage glich zwar nach sechs Minuten aus, doch Rino Schroeder sorgte kurz vor der ersten Pause die erneute Führung.

Im zweiten Drittel hatten die Timmendorfer ihre beste Phase des Spiels. Sie bestimmten das Tempo und erarbeiteten sich etliche Chancen. In der 24. Minute erhöhte Moritz Meyer auf 3:1 und Marcus Klupp krönte seine starke Leistung in der 32. Minute mit dem 4:1. In der Schlussminute des zweiten Abschnittes verkürzten die Harzer Falken auf 4:2. Bei beiden Gegentoren war der ansonsten gut aufgelegte EHCT-Goalie Matthias Rieck machtlos.

In den letzten zwanzig Minuten verwalteten die „Beach Boys“ das Ergebnis, ohne in Bedrängnis zu kommen. Den Schlusspunkt setzte Jeff Maronese mit dem 5:2 in der 58. Minute.

„Hut ab vor dieser Leistung. Das Rumpfteam hat defensiv sehr diszipliniert gespielt. Alle haben toll gearbeitet. Zudem ist sie konditionell nicht eingebrochen. Damit haben wir Braunlage auf Distanz gehalten“, sagte ein zufriedener Sven Gösch.

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