20. Rosenstadt-Triathlon : Frühaufsteher als Helfer

Stefan Clausius ließ sich die Startnummer von Janne Rahn (rechts) und Stine Schöning auf den Oberarm malen.
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Stefan Clausius ließ sich die Startnummer von Janne Rahn (rechts) und Stine Schöning auf den Oberarm malen.

Für die Veranstaltung werden Kräfte als Streckenposten, für Verpflegung, Wettkampfbesprechungen, Zeiterfassung, Urkunden und Siegerlisten benötigt.

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22. Juni 2014, 16:55 Uhr

Für die Helfer an der Strecke war die Nacht recht früh zu Ende. „Wir mussten um 7 Uhr hier sein“, verriet Janne Rahn, die zusammen mit Stine Schöning den Sportlern Startnummern auf den Oberarm malte. Sportlich sind die beiden in anderen Disziplinen unterwegs. Janne Rahn als Läuferin, Stine Schönings Sportarten sind Turnen und Tanzen, beides beim TSV Schönwalde.

Triathlon-Abteilungsleiterin Thelse Schilling war die Erleichterung anzusehen. Es hatten sich genügend Helfer gefunden, die den Teilnehmern den Tag erleichterten. Dabei ist der Bedarf in jedem Jahr groß. Streckenposten, Verpflegung, Wettkampfbesprechungen, Zeiterfassung, Urkunden und Siegerlisten erstellen: All’ das will organisiert und abgearbeitet werden.

Ein Stammgast beim Rosenstadt-Triathlon ist Rainer Coen, Schwimmmeister der Diekseebadeanstalt in Malente. „Ich bin bestimmt schon zum zehnten Mal dabei. Genau weiß ich das gar nicht, aber Thelse Schilling kann das sicher sagen.“ Er sah das große Starterfeld über die Olympische Distanz mit 1,5 Kilometern Schwimmen, 40 Kilometern Rad fahren und zehn Kilometern Laufen skeptisch: „Im Wasser gibt das bestimmt ein ganz schönes Gehaue.“

„Das ist heute kein Wetter für Bestzeiten“, meinte Alexander Hahn, dessen zweite sportliche Leidenschaft, neben dem Triathon, dem Fußball gilt – als Schiedsrichter. Er ist ein erfahrener Ausdauersportler. „Wenn ich nicht schon den Neoprenanzug anhätte, würde ich jetzt vielleicht noch umkehren“, sagte er im Scherz. Er dachte an einen Wettkampf vor zwei Wochen zurück, der vollkommen andere Bedingungen geboten hatte. „Da hatte das Wasser über 21 Grad, die Luft hatte 35 Grad. Aber das war einfach zu warm.“

„Jetzt bin ich voll aufgeregt“, gab Janina Peglow zu. Die vielfache Deutsche Meisterin im Jahnkampf ging mit einer PSV-Staffel an den Start. Eigentlich sollte es ein Familienduell werden, doch dann machten andere Termine wie Familienfeiern einen Strich durch die Rechnung. „Hauptsache, es macht Spaß“, sagte Janina Peglow, die in der Staffel die Radstrecke übernahm.

Das kühle Nass erzwang eine kurzfristge Änderung im Veranstaltungsplan. „Für die Kinder ist das Wasser im Kleinen See mit knapp über 17 Grad zu kalt. Daher gibt es in den Schülerklassen nur einen Duathlon“, sagte Thelse Schilling angesichts der Wassertemparatur.

Feuer und Flamme war die zehnjährige Mia Behm, die zum ersten Mal beim Rosenstadt-Trathlon als Helferin dabei war. Sie versorgte die Athleten auf der Strecke mit Wasser: „Das war toll! Ich glaube, das mache ich im nächsten Jahr noch einmal.“

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