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Ostholsteiner Anzeiger

17. August 2017 | 04:13 Uhr

Frischzellenkur für den Schlossgarten

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Es ist ein Mammutprojekt: Für fast drei Millionen Euro wird der Schlossgarten in Eutin bis 2016 wieder auf Vordermann gebracht – angefangen von der Instandsetzung der alten Wege und der Sanierung historischer Brücken und Gebäude bis hin zur Rekonstruktion des historischen und in Norddeutschland einzigartigen Küchengartens. Der OHA stellt Ihnen die einzelnen Schwerpunkte vor.

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben am Freitag die Arbeiten im historischen Schlossgarten begonnen. Zu den Maßnahmen, mit denen die Stiftung Schloss Eutin die Attraktivität des Gartens stärken will, zählt neben der Instandsetzung der alten Wege und der Sanierung historischer Brücken und Gebäude vor allem die Rekonstruktion des historischen und in Norddeutschland einzigartigen Küchengartens. Die Attraktivität des Schlossgartens sei von zentraler Bedeutung für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2016, sagte Innenminister Andreas Breitner anlässlich des Spatenstichs.

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 2,93 Millionen Euro. Das Innenministerium hat der Stiftung Schloss Eutin zur Finanzierung EU-Mittel aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft in Höhe von 1,27 Millionen Euro gewährt und weitere 195 000 Euro in Aussicht gestellt. Daneben stehen weitere umfangreiche Fördermittel zur Verfügung.

Die 14 Hektar große Anlage steht unter Denkmalschutz und geht auf Ideen des Oldenburger Herzoges Peter Friedrich Ludwig zurück, der ab 1788 den Bereich südlich des Schlosses in einen Landschaftsgarten im englischen Stil umgestaltete. Der Hofgärtner Daniel Rastedt (1761-1836) bezog den Großen Eutiner See in die Anlage mit ein und schuf den Garten im Sinne eines Arkadiens, einer gestalteten Ideallandschaft mit Wasserläufen, Baumgruppen und einer augenscheinlich natürlich gewachsenen Umgebung.

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erstellt am 05.Sep.2014 | 14:00 Uhr

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