zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

22. August 2017 | 09:37 Uhr

Frisches Geld für die A 1-Allianz

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Projektteilnehmer wollen Chancen der festen Fehmarnbelt-Querung nutzen und erhalten neuen Zuwendungsbescheid vom Land

Noch wurde für die Einrichtung einer festen Fehmarnbeltquerung nicht ein Spatenstich getan und doch wirft sie bereits ihre Schatten voraus. Gestern übergab Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Frank Nägele den Partnern des Projektes „Regionale Zusammenarbeit an der Entwicklungsachse A 1 als Folge des Baus einer festen Fehmarnbeltquerung“ einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 438 000 Euro für die Jahre 2014 bis 2016. „Um die Chancen der Querung während der Planungs-, Bau- und Betriebsphase für die regionale Wirtschaft zu nutzen, ist es wichtig, die regionale Kooperation weiter auszubauen“, begründete Nägele die Förderzusage.

Ziel des Projektes, an dem neben den Kreisen Ostholstein, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg auch die Städte Fehmarn und Lübeck sowie die IHK Lübeck teilnehmen, ist die Umsetzung des Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK). „Projekte und Maßnahmen über Verwaltungsgrenzen hinweg und unter Einbeziehung Hamburgs können dazu beitragen, die zukünftige Entwicklung an der gesamten Fehmarnbelt-Achse positiv zu gestalten.“, erklärte Landrat Reinhard Sager. Im Rahmen der ersten Förderperiode von 2011 bis 2014 habe man deshalb verursacht, Wirtschaft und Wissenschaft auf beiden Seiten des Belts zusammenzubringen.

„Wenn wir jetzt nichts tun, haben wir mit Sicherheit auch keine Vorteile von der neuen Verbindung“, betonte er die Notwendigkeit der Zusammenarbeit. Konkret konnten mit der Entwicklung eines Leitfadens für gemeinsame Gewerbeflächen an der A 1, der Erstellung eines Wissenschaftsclusters durch die IHK sowie der Einrichtung einer Lenkungsgruppe bereits erste Projekte umgesetzt werden. Oberstes Ziel auf Ebene der Kommunalpolitik war es zunächst, die Kreisgrenzen in den Köpfen der beteiligten Akteure zu überwinden.

Die neue Förderperiode wolle man dazu nutzen, die regionale Wirtschaft stärker in die Zusammenarbeit mit einzubeziehen – sowohl in der Bauphase, als auch in der Zeit danach. Insgesamt sind für das Projekt in den kommenden drei Jahren rund 730 000 Euro veranschlagt. 60 Prozent sind dabei durch den Zuwendungsbescheid des Landes Schleswig-Holstein abgedeckt. Der Kreis Ostholstein steuert zehn Prozent dazu, die Stadt Fehmarn und die IHK Lübeck jeweils 15 Prozent.

zur Startseite

von
erstellt am 24.Jan.2014 | 00:34 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen