Friedenskreis erinnert vor Kaserne an den Kriegsbeginn

Vier Aktivisten demonstrierten zunächst am LGS-Zaun, zogen auf polizeiliche Anordnung später auf die andere Straßenseite.
Vier Aktivisten demonstrierten zunächst am LGS-Zaun, zogen auf polizeiliche Anordnung später auf die andere Straßenseite.

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01. September 2016, 16:37 Uhr

Ein kleiner, aber beharrlicher Kern des Friedenskreises Eutin hat gestern Morgen wieder an den Kriegsbeginn vor 77 Jahren erinnert: Am 1. September 1939 hatte mit dem Überfall der Wehrmacht auf Polen der Zweite Weltkrieg begonnen.

Vor den Toren der Rettberg-Kaserne gedachten die Friedenskreismitglieder mit Plakaten der Opfer des Krieges, außerdem wiesen sie auf eine neue Meldung der vereinen Nationen hin, wonach in Afghanistan aufgrund der kriegsbedingten Folgen eine Million Kinder unter fünf Jahren unterernährt sind und wegen mangelnder Ressourcen und logistischer Erreichbarkeit etwa 400  000 Kinder sterben würden.

Zwei freundliche Polizeibeamte, die vom Sicherheitsdienst der LGS gerufen worden waren, überwachten das Umsetzen von Plakaten vom LGS-Zaun an der Oldenburger Landstraße auf die gegenüberliegende Straßenseite, wo Soldaten
des Aufklärungsbataillons die Plakate fotografierten und mit den Aktivisten sprachen. Sie hätten, wie Peter Bethke vom Friedenskreis schildert, Verständnis für die Aktion signalisiert.

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