Süsel : Freude über mehr Platz

Freuten sich über die neuen Räume des Jugendzentrums: Katrin Fromm (13) sowie die Jugendpfleger Rebecca Wiechmann und Torsten Timm. Foto: Schröder
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Freuten sich über die neuen Räume des Jugendzentrums: Katrin Fromm (13) sowie die Jugendpfleger Rebecca Wiechmann und Torsten Timm. Foto: Schröder

Das Jugendzentrum der Gemeinde Süsel ist bis auf weiteres in die "Alte Schule" umgezogen. Die Jugendliche hoffen unterdessen auf eine Dauerlösung.

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15. April 2011, 11:48 Uhr

Süsel | Die Jugendlichen in der Gemeinde Süsel haben eine neue Anlaufstation: Das Jugendzentrum befindet sich jetzt in den Räumen der "Alten Schule" neben dem Rathaus - bis auf weiteres. Hintergrund ist die Raumnot im Kindergarten an der Schule, wo das "Juze" bislang untergebracht war. Bis Dezember soll dort ein Neubau für eine Kinderkrippe entstehen, dann könnte das Jugendzentrum wieder in seine alten Räume zurück - zumindest theoretisch.

Die Jugendlichen wollen aber allem Anschein nach viel lieber in der Alten Schule bleiben. "Hier ist es besser, es ist ja viel mehr Platz", erklärte Katrin Fromm. Die 13-Jährige hat gemeinsam mit vielen anderen Jugendlichen kräftig mit angepackt, als es in den vergangenen vier Monaten darum ging, die Räume, in denen bis vor zwei Jahren noch Grundschüler unterrichtet wurden, auf Vordermann zu bringen. Sie hat die Wände gestaltet, die Küche und einen Schrank gestrichen. Auch Jördis Franck und Patricia Wolgast (beide 16) finden die neuen Räume mit etwa doppelt so viel Platz wie zuvor schöner. "Da kann man sich mehr ausbreiten", sagte Patricia.

Bürgermeister Dirk Maas, der zur Eröffnung mehrere Gäste aus Politik, Schule, Vereinen und der Polizei begrüßte, erklärte, es habe Mühe gekostet, eine Betriebsgenehmigung für die neue Nutzung der Alten Schule zu bekommen. Maas konnte aber seine Sympathie für die neue Raumlösung nicht verhehlen: "Das ist zumindest für einen gewissen Zeitraum ein idealer Ort", befand er. Ob der ideale Ort einmal zur Dauerlösung wird, liegt nun in den Händen der Politik. Diese könnte der Versuchung erliegen, die alte Schule, die bereits jetzt zum Teil vermietet ist, zu veräußern, um damit die Gemeindekasse aufzubessern. Neuer Jugendpfleger neben Rebecca Wiechmann ist Torsten Timm. Er arbeitet zehn Stunden im von Gemeinde und Kinderschutzbund Ostholstein betriebenen Jugendzentrum, seine Kollegin 14 Stunden. Zu den Angeboten gehört nun auch ein Shuttle-Bus, der jeden zweiten Freitag fährt, damit auch die Jugendlichen aus den Dorfschaften das Jugendzentrum nutzen können. So könne die Einrichtung "Heimstatt für Kinder und Jugendliche der ganzen Gemeinde werden", lobte Dirk Maas.> Das Jugendzentrum ist unter Telefon 04524/9844 zu erreichen. Geöffnet ist es montags und dienstags von 16 bis 20 Uhr, mittwochs von 16.30 bis 20 Uhr, donnerstags von 16 bis 18 Uhr und freitags von 15 bis 20 Uhr.

jugendzentrum-suesel@web.de

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