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Ostholsteiner Anzeiger

16. Dezember 2017 | 12:46 Uhr

Freizeit-Schützen treffen ins Schwarze

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

57. Auflage des Betriebsmannschaftsschießen / Jürgen-Klees-Gedächtnispokal geht an Katrin Kniejski von der Feuerwehr Groß Meinsdorf

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erstellt am 05.Okt.2015 | 09:49 Uhr

Auch im 57. Jahr des in der Kreisstadt Eutin „nicht mehr wegzudenkenden Betriebsmannschaftsschießens“, wie es die amtierende Bürgervorsteherin Margret Möller bei der Siegerehrung hervor hob, gab es Spitzenresultate mit den Kleinkaliber- und Luftgewehren der veranstaltenden Eutiner Sportschützen. Zielsicher wie seit Jahren, aber auch mit etwas Glück setzte sich Katrin Kniejski von der Feuerwehr Groß Meinsdorf mit 142 Ringen vor den Neudorfer Wehrvertreter Ralf Klesny mit 141 sowie die mit 140 ringgleichen Julia Lunau von der Stadtverwaltung und Manfred Todt von der Firma Witt GmbH durch.

Kniejski, die bei ihrem zweiten Start in der erfolgreichen Frauenmannschaft der Stadtverwaltung stand, darf für ihre 15-Schuss-Leistung ein Jahr lang den Jürgen-Klees-Gedächtnispokal zu Hause betrachten. Diese Auszeichnung hatte der kürzlich verstorbene Chef des Neudorfer Hofes, Karl-Heinz Otto, in Erinnerung an den langjährigen Oberschießwart der Sportschützen gestiftet.

Mit 49 von möglichen 50 Ringen war in der Fünf-Schusswertung bei den Männern Klesny Bester vor Volker Dose (Fw Groß Meindorf) und Wolfgang Stephan (Fw Eutin) mit jeweils 48. Als treffsicher erwiesen sich die besten Frauen, hinter Manuela Erp (Fw Neudorf) und Katrin Kniejski mit je starken 49 folgten mit je 48 Julia Lunau und Janina Marks von der Wehr Zarnekau.
Treffsicher waren die Stadtverwaltungsdamen, mit 275 Ringen setzten sich Katrin Kniejski, Britta Reinhold und Julia Lunau vor der Zahnarztpraxis Mick (258) und dem Gebäudemanagement SH (257) an die Spitze. Neu und gleich ganz vorn war bei den Männern I das gemischte Team LMK-„Scharfschützen“ mit Annemarie Burmeister, Anna Bahlke und Rüdiger Stern, bei 271 zu 270 Ringen der Firma Cobobes spielte aber auch etwas Glück mit. Bronze ging an Firma Sanitär Witt (266). Bei den II. Herren gewann die Stadtverwaltung IV mit Matthias Kniejski, Wolfgang Grünitz und Timo Hantel bei 266 Ringen vor Cobobes II (264) und III (245), in der Gruppe der II. Frauen die Stadt Eutin III mit Claudia Kock, Nicole Ausborn und Anita Lützel (240).

Das höchste Teamresultat mit dem KK-Gewehr beim Auflageschießen auf 50 Meter lieferte aus der Gruppe der Hilfsorganisationen die Wehr Neudorf in der Besetzung Magrit Düvel, Manuela Erp und Ralf Klesny mit 282 Ringen ab. Dann folgten gleich zwei Meinsdorfer Wehrmannschaften mit 276 und 275. Seit langer Zeit starteten wieder einmal drei Soldaten des Aufklärungsbataillons Holstein. „Mehr als Rang zwölf Rang ging nicht, wir haben aber auch vorher nicht trainiert“, sagte lächelnd Hauptmann Nadir Attar. „Im nächsten Jahr wird das anders.“

In der Sparte der allgemeinen Vereine ging der Pokal an die Arbeiterwohlfahrt Eutin mit Manuela Boller, Volker Prehn und Jochen Wendrich bei 264 Ringen vor zwei Funkerteams des DARC. Knapp war der Ausgang bei den acht Spaßmannschaften, die „Kämpfer“ Kai Pries, Petra Ehrhardt und Ulrich Jekabsons hatten mit 260:258:256 die Nase vorn vor den „Knobelstars“ und dem „Pircher-Club“.

Den relativ neuen Pokalwettbewerb Luftgewehr entschied die Mannschaft „Stadt-Land-Fluss“ in der Besetzung Katrin und Matthias Kniejski sowie Timo Hantel mit 299,8 Zählern vor der Awo Eutin (282,7) und den „Fantastischen Drei“ (273,2). Der Einzelpokal ging für 101,0 an Timo Hantel vor den mit 100,0 ringgleichen Katrin Kniejski und Wilhelm Boller.

Zehn wertvolle Sachpreise hatten die Sportschützen für den dritten Wettbewerb „Die beste Zehn gewinnt“ zur Verfügung gestellt. Ein Mountain-Bike als Hauptpreis schulterte sich ein glücklicher Arnold Petersen von der Firma Gollan. Starke „Teiler-Ergebnisse“ schossen auch Timo Hantel (14) und Evamaria Passarge, GMSH (20).

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