Freie Wähler wollen keine Blockadepolitik

Wollen gut mit Bürgermeisterin Tanja Rönck zusammenarbeiten: Die FWM-Kandidaten für die Kommunalwahl.
Wollen gut mit Bürgermeisterin Tanja Rönck zusammenarbeiten: Die FWM-Kandidaten für die Kommunalwahl.

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19. März 2018, 12:27 Uhr

Die „Baustellen“ in der Gemeinde wollen die Freien Wähler Malente (FWM) in der nächsten Amtsperiode anpacken. Widmen will sich die FWM etwa den Themen „Schulneubau“, „Kitas“, „Sportstätten“, „Infrastruktur“ und „Wohnraum“. Mit Blick auf die Kommunalwahl am 6. Mai hofft Fraktionschef Holger Bröhl, der erneut Spitzenkandidat ist, auch mit dem Versprechen zu punkten, mit Bürgermeisterin Tanja Rönck zusammenzuarbeiten. Diese war 2016 in ihrem Wahlkampf von den Freien Wählern unterstützt worden.

„In unserem Wahlprogramm finden sich alle ,Baustellen‘ in Malente wieder. Wir werden uns diesen Problemen stellen“, verspricht Bröhl. Die FWM werde sich etwa verstärkt um die zügige Umsetzung des Schulneubaus kümmern. „Natürlich kann so ein Millionen- Projekt nicht von der Gemeinde allein getragen werden, deshalb müssen alle nur möglichen Fördermaßnahmen ausgeschöpft werden, darum kümmern wir uns“, sagt Bröhl. Um jungen Familien die Chance zu geben, in Malente ansässig zu werden, brauche es ausreichenden und vor allem bezahlbaren Wohnraum, auch auf den Dörfern. Dazu gehöre auch der Ausbau der Kitas- und Jugendeinrichtungen und die längst fällige Modernisierung einiger Sportstätten. „Wir denken hier zum Beispiel an den Sportplatz in Sieversdorf“, erklärt Bröhl.

Damit Malente wieder zu geordneten Finanzen komme, müsse die Infrastruktur deutlich verbessert werden, denn werde die Gemeinde wieder für Investoren interessant. Um dies zu erreichen werde die FWM künftig enger mit der Malenter Wirtschaftsvereinigung zusammenarbeiten.

Die Tourismusvermarktung mit der „Mats“ neu geordnet zu haben, schreibt sich die FWM als erreichtes Ziel auf die Fahnen. „Darauf sind wir auch stolz“, sagte Bröhl. Man werde sich auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen und die Bürgermeisterin bei ihrem Einsatz für zukunftsorientierte Maßnahmen wie Städtebauförderprogramm und die Aktion „Malente 2030“ tatkräftig unterstützen. „Eine Blockadepolitik ist hier fehl am Platz“, warnt Bröhl. Damit es in Malente weiter zügig voran geht, sollten alle Fraktionen gemeinsam an einem Strang ziehen, fordert er. Dafür biete seine Fraktion eine sachbezogene Zusammenarbeit an.

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