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Frauen diskutieren über den Stadtumbau in Eutin

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 24.Feb.2016 | 16:10 Uhr

Stöckelschuhe kann man in Eutin selten brauchen und sie sind hier auch schwer zu verkaufen! So oder ähnlich wurde der Titel der Veranstaltung „Wie hoch darf der Absatz sein?“ im „Five up“ am Dienstagabend kommentiert. Die versammelten Frauen waren sich angesichts des Pflasters in der Stadt darüber schnell einig. So zog sich der Gesprächsfaden von Schuhen über Absatzmärkte hin zu störenden Absätzen im Straßenbau.

Die SPD-Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterkandidatin Regina Poersch hatte zu einem wandelbaren Themenabend eingeladen und brachte Frauen über parteipolitische Grenzen hinweg miteinander ins Gespräch. In der Diskussion unterstützt wurde sie von Elfi-Jacqueline Meyer (Stadtvertreterin), Regine Jepp (Bürgergemeisnchaft), Ursula Lorenz (Senuorenbeauftrgate) und Susann Aldrup (Unternehmerin. Besonders die Barrierefreiheit und die künftige Gestaltung der Innenstadt beschäftigte die Frauen. Jacqueline Meyer erklärte die Pläne zur Stadtentwicklung, vor allem die Treppe am Mühlenberg wurde kritisiert, daneben wurden verschiedene Formen von möglicher Pflasterung diskutiert und die geplante Baumreihe hinterfragt, die von der Peterstraße über den Markt bis in die Königstraße für Symmetrie sorgen sollen. Aus Frauensicht macht gerade das wenig symmetrische, historische Stadtbild den Charme von Eutin aus. Dennoch sind Bäume erwünscht, wenn sie entsprechend gepflegt werden und die Menge an Laub beherrschbar bleibt.

Bänke in der Sonne, mehr Licht auch zur Sicherheit, Barrierefreiheit durch ein möglichst ebenes Pflaster aber auch Parkplätze, öffentliche Toiletten, Sitzplätze außerhalb der Gastronomie und der vermeintliche Gegensatz zwischen einer Stadt voller Denkmäler und einem modernen urbanen Leben wurden angesprochen.

Abschließend waren sich die Teilnehmerinnen einig, dass die Stadt weiter eine intenive Bürger-Information, wie sie für die Landesgartenschau geschehen sei, weiter pflegen solle und Beteiligten sowie Betroffenen möglichst frühzeitig bei allen Veränderungen mit einbezogen werden sollten. Die Stadtvertreter wurden von den Frauen aufgefordert, bei Bedarf lieber mutig die Reißleine zu ziehen, als einen zweifelbelasteten Weg weiter zu beschreiten.

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