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Landesgartenschau in Eutin : Fracksausen wegen Landesgartenschau

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Ausschuss stimmt mehrheitlich der Aufstellung von drei Bebauungsplänen zu.

von
erstellt am 17.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat gestern Abend weitere Aufgaben zur Vorbereitung der Landesgartenschau in Eutin beschlossen. Bei Enthaltung der Grünen stimmten die Fraktionen grundsätzlich der Aufstellung von drei Bebauungsplänen zu, die rechtliche Festsetzungen für die Gartenschau-Bereiche zwischen Jungfernort und Seepark treffen sollen.

Während die Notwendigkeit dieses planerischen Vorgehens nahezu unumstritten war, machten einige Wortmeldungen im Ausschuss deutlich, wie verwirrt manche Stadtvertreter dem Themenumfang in Sachen Landesgartenschau und Stadtsanierung gegenüberstehen. Grünen-Vertreter Jürgen Stange beklagte, dass bis 2016 nicht mehr viel Zeit, aber noch ungeheuer viel zu tun sei. Dabei müssten regionale Planer stärker zum Zuge kommen als bisher, betrieb der Grüne prononciert Lobbyarbeit. Stanges Lamento: Man hätte, um alle Planungsbelange auch im Naturschutz richtig abzuarbeiten, viel früher mit der Vorbereitung der Landesgartenschau anfangen müssen.

„Sollen wir demnach nun alles absagen“, fragte Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz entgeistert. Heinz Lange (FWE) hatte, unter beifälligem Nicken bei CDU und SPD, eine andere Lösung parat: „Wir müssen jetzt richtig Gas geben.“

Olaf Schmidt (CDU) empfahl seinen Kollegen, trotz vieler Termine die von der Verwaltung angebotenen Informationstreffen mit dem für die Landesgartenschau zuständigen Planungsbüro zu nutzen: „Da bekommt man einen Überblick.“ Es werde kein Weg daran vorbei führen, dass die Stadtvertreter mehrere Großvorhaben in Eutin gleichzeitig behandeln müssten. Eine Prioritätenliste für den Projekt-Masterplan soll nun im Hauptausschuss sortiert werden.

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