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Kunstaktion zum verkaufsoffenen Sonntag : Fotoaktion: Plöner zeigen Gesicht

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Passanten können sich am Sonntag auf dem Marktplatz porträtieren lassen und ihre Verbundenheit mit der Heimat darstellen. Ann-Kristin Jahrmann und Laurenz-Alexander Schettler aus Kappeln laden in ihr Kunstzelt ein.

shz.de von
erstellt am 03.Jan.2014 | 00:33 Uhr

Was verbindet die Einwohner Plöns mit ihrer Heimatsstadt und welche Beziehung haben sie zu ihr? Eine spannende Frage, die nicht zuletzt im Zuge der miserablen Zensus-Ergebnisse für die Stadt aktueller denn je erscheint. Genau die richtige Zeit für Ann-Kristin Jahrmann und Laurenz-Alexander Schettler aus Kappeln also, um mit ihrem Kunstprojekt „Du und dein Wohnort – Porträts grenzenlos“ in Plön Halt zu machen. Am Sonntag, 5. Januar, werden sie von 11 bis 17 Uhr auf dem Marktplatz ihren Kunstpavillon aufschlagen, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen und sie anschließend abzulichten.

Die Idee hinter dem Projekt, das in diesem Jahr durch zahlreiche Städte des Landes touren wird, ist denkbar simpel. Die Teilnehmer sitzen in dem Pavillon auf einem Stuhl und lassen sich vor einem neutralen Hintergrund kostenlos fotografieren. Besondere Bedeutung gewinnt das Porträt durch einen persönlichen Gegenstand, den die Fotomodelle mitbringen. „Der Gegenstand dient dazu, um mit den Personen ins Gespräch zu kommen. Er darf gerne etwas mit Plön zu tun haben“, erklärt Fotokünstler Schettler. Abgeschlossen wir die Aktion durch den Satz „Denk ich an Plön, ...“, der durch die Teilnehmer vervollständigt wird.

„Ich bin gespannt, was die Plöner sagen und welche Gegenstände sie mitbringen“, sagt Bürgermeister Jens Paustian. Am Ende des Fotoprojektes soll eine Ausstellung stehen, in der die Porträts gezeigt werden. Ort und Termin stehen hierfür jedoch noch nicht fest. „Das Projekt ist längerfristig angelegt. Nach einer gewissen Zeit möchten wir dieselben Teilnehmer erneut porträtieren“, erklärt Schettler.

Ziel sei es, auf diesem Wege mögliche Veränderungen in Bezug auf das Äußere der Personen, ihre Gegenstände und Beziehungen zu ihrem Heimatort festzustellen. Städteübergreifend sollen auf diesem Wege mögliche Unterschiede in der Heimatverbundenheit der Menschen untersucht werden. Einen Abzug des Porträts erhalten die Teilnehmer zunächst nicht.

 

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