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Fortuna-Torfrau Jessica Wann verhindert eine höhere Finalniederlage

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eine gute halbe Stunde hielt das Abwehrbollwerk der Fußballerinnen des SV Fortuna Bösdorf im Finale um den Pokal des Kreises Plön dem Druck des TSV Schönberg stand. Nach dem Führungstreffer der Gäste spielte Schönberg die eigene spielerische und läuferische Überlegenheit aus und siegte am Ende klar mit 5:0(3:0). Die verdiente Trophäe nahm die Schönberger Spielführerin Lisa Brien nach dem Schlusspfiff aus den Händen des Vorsitzenden des Kreisfußballverbandes Plön, Sönke Anders, entgegen. Beide Teams erhielten zusätzlich Geldprämien für die Mannschaftskasse.

„Der Schönberger Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung“, erkannte der Bösdorfer Trainer Stephan Mohr die Überlegenheit der Schönbergerinnen an. Drei Gästefans übertrieben dabei ihre Begeisterung und mussten nach Beleidigungen gegen Schiedsrichter Klaus Schmidt in der Schlussphase, in der die Partie längst entschieden war, auf Geheiß des Unparteiischen das Hans-Werner Dose Sportzentrum vorzeitig verlassen.

Die Vorzeichen waren v für beide Seiten klar. Schönberg, der als Aufsteiger auf dem vierten Platz der Schleswig-Holstein-Liga rangiert, bestimmte sofort die Szenerie. Die beste Bösdorfer Spielerin, Torfrau Jessica Wann, verhinderte zunächst gegen Julia Oberst (17.) und Lisa Brien einen Rückstand. In der 32. Minute war auch Wann machtlos. Julia Oberst traf aus acht Metern zum 0:1 ins lange Eck. Die Bösdorferinnen kamen in der Folge gegen die flüssig kombinierenden Gästespielerinnen nicht mehr entscheidend in die Zweikämpfe. Laura Bunger erhöhte nach 39 Minuten auf 0:2 und der Treffer zum 3:0-Pausenstand für Schönberg durch einen Kopfball von Julia Sinjen bedeutete bereits die Vorentscheidung.

Zwei Minuten nach Wiederanpfiff beseitigte Julia Oberst mit dem 4:0 die letzten Zweifel am ersten Schönberger Pokalsieg seit vier Jahren. Die Fortuna hielt trotzdem die Spannung hoch und kämpfte gegen die Überlegenheit der Gäste mit Einsatzbereitschaft an. Im Spiel nach vorn fehlte dem Mohr-Team jedoch die Präzision und letztlich angesichts des Spielstandes auch das Selbstvertrauen.

In der 66. Minute wurde der Einsatz etwas übertrieben. Nach einem Foul von Malena Dose an ihrer Gegenspielerin im Bösdorfer Strafraum entschied Schiedsrichter Klaus Schmidt auf Strafstoß. Den verwandelte die Schönberger Torhüterin Merle Schmidt flach ins linke Eck zum 5:0-Endstand. Neben der Niederlage hatten die Gastgeberinnen auch noch den Ausfall ihrer Kapitänin Sarah Lemke zu beklagen. Sie musste nach einem Zusammenprall mit Anna Ihrens mit einer Kopfverletzung zur Untersuchung ins Krankenhaus.

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