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Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2017 | 04:03 Uhr

Fortuna macht zu viele Fehler

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Fußball-Verbandsliga Nordost: Bösdorfer verlieren in der zweiten Halbzeit gegen den Preetzer TSV II ihre Linie und unterliegen 1:4

Der SV Fortuna Bösdorf ist noch nicht in der Fußball-Verbandsliga Nordost angekommen. Zu viele eigene Fehler luden Gegner Preetzer TSV II zum Toreschießen ein. Die Gäste nahmen die Angebote dankend an und gewannen beim Aufsteiger 4:1(1:1).

„Die erste Halbzeit war in Ordnung. Danach haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht. Wir müssten einmal in Führung gehen, um mehr Ruhe ins Spiel zu bekommen“, analysierte Trainer Stefan Schümann die 90 Minuten.

Die Möglichkeit zur Führung vergab Christian Koschmann in der Anfangsphase. Die Gäste erarbeitete sich eine spielerische Überlegenheit und trafen in der 20. Minute durch Nico Söhrmann zum 0:1. Ein sehenswertes Freistoßtor von Arne Anders aus 25 Metern in den Torwinkel brachte der Fortuna zehn Minuten vor der Pause das 1:1. Fortuna-Keeper Marco Bethke bewahrte sein Team in der 43. Minute gegen den frei vor ihm auftauchenden Alexander Klaus vor einem erneuten Rückstand. Auf der Gegenseite verfehlte Arne Krützfeldt per Kopf das Preetzer Tor nur um Zentimeter.

Nach dem Seitenwechsel begann in der 53. Minute die Bösdorfer Fehlerkette. Ein Steilpass aus dem Preetzer Mittelfeld fand den Weg hinter die Fortunaabwehr, wo Nico Söhrmann gegen den zu zögerlich agierenden Keeper Marco Bethke zum 2:1 für die Gäste einschoss. Ein Querpass von Sascha Weck im eigenen Strafraum leitete in der 59. Minute die Entscheidung zu Gunsten der Preetzer ein. Phil Brenneiser erlief den Ball und schloss zum 1:3 ab.

Die Gäste dominierten die Begegnung und wurden von ihrem Trainer Dimitrijas Guscinas immer wieder nach vorne getrieben. Der eingewechselte Torge Jensen erfüllte die Forderungen seines Coaches mit dem 4:1, das er in der 67. Minute völlig unbedrängt aus sechs Metern per Kopf erzielte.

Marco Bethke verhinderte in der 71. Minute per Fußbabwehr einen weiteren Gegentreffer. Stefan Schümann forcierte durch die Einwechselungen von Juan Ibrahim und Albert Paulauskas die eigene Offensive, mehr als ein Chance für Arne Anders in der 81. Minute sprang jedoch nicht heraus.

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