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Fortuna Bösdorf übernimmt die Spitze der Kreisliga Plön

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Begriff „Arbeitssieg“ trifft das Geschehen beim 3:0(3:0)-Erfolg des SV Fortuna Bösdorf über Tabellenschlusslicht TV Grebin genau. Die Heimmannschaft bestimmte gegen sich tapfer wehrende Gäste das Geschehen deutlich, ließ jedoch das ganz große Engagement vermissen. „In der ersten Halbzeit haben wir phasenweise noch ganz annehmbar gespielt, die zweite war absolut unbefriedigend“, kommentierte Trainer Stefan Schümann eine Partie, die seiner Mannschaft die Tabellenführung in der Fußball-Kreisliga Plön einbrachte.

Bösdorf suchte gegen tief stehende Grebiner den Weg in die Offensive. Die ersten gefährlichen Aktionen der Gastgeber durch Karsten Heyck in der zwölften und Malte Weiss in der 15. Minute brachten keinen Treffer. Die Fortuna agierte zu langsam, die Spieler trennten sich oft zu spät vom Ball. Aus dem Spiel heraus fehlte den Gastgebern die Zielstrebigkeit. Mehr als ein Lattenschuss durch Malte Weiss sprang so nicht heraus. Grebin baute auf Konter und hatte in der 26. Spielminute durch Björn Tkauc frei vor dem Tor die Chance zur Führung. Der Bösdorfer Keeper Marco Bethke parierte den Zwölf-Meter-Schuss.

Im Gegenzug gingen die Gastgeber durch eine Standardsituation in Führung. Nach einer Ecke von Bastian Oertel köpfte Karsten Heyck zum 1:0 ein (27.). Ein weiterer Oertel-Eckstoß brachte durch Malte Weiss nur drei Minuten später das 2:0. Die bis dahin sicher stehende Grebiner Abwehr verlor die Übersicht. Arne Anders erkämpfte sich den Ball, nutzte die Unordnung und schoss in der 32. Minute zum 3:0 ein.

Im zweiten Spielabschnitt verflachte die Begegnung. Stefan Schümann forderte seine Mannschaft nach einer Stunde auf, endlich wieder Tempo aufzunehmen. Mehr als ein Schuss an die Lattenunterkante durch Steffen Uhl brachte der Gastgeber jedoch trotz optischer Überlegenheit nicht mehr zu Stande. Die harmlosen Grebiner waren auf der anderen Seite zu keiner Zeit in der Lage, das Bösdorfer Tor in Gefahr zu bringen. So plätscherte die Partie dahin. Den einzigen „Höhepunkt“ bis zum Abpfiff von Schiedsrichter Florian Rüder bildete eine Gelb-Rote Karte gegen Karsten Heyck nach 80 Minuten.

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