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Fortuna Bösdorf kommt erst nach der Pause in Fahrt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Auch eine Leistungssteigerung nach der Pause reichte dem SV Fortuna Bösdorf gegen den Raisdorfer TSV in der Fußball-Kreisliga Plön nicht zum Sieg. Nach 90 über weite Strecken zerfahrenen Minuten verdienten sich die Gäste ihren 3:2(1:1)-Sieg durch die kontrolliertere Spielanlage und mehr Übersicht.

Mit dem ersten Angriff schoss Malte Weiss die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Der Treffer brachte jedoch keine Ruhe in die Aktionen der Fortuna. Stattdessen übernahmen die Gäste die Spielkontrolle. Torhüter Lars Dethlefsen verhinderte zunächst gegen RTSV-Angreifer Chris Luber den Ausgleich (18.). Trainer Ismet Nac verlangte von seinen Spielern mehrmals: „Wacht endlich auf!“ Bis zur 23. Minute zeigte die Aufforderung jedoch keine Wirkung. Luber überwandt Dethlefsen und glich für Raisdorf zum 1:1 aus. Endlich schienen die Gastgeber agiler zu werden. Arne Anders scheiterte im Gegenzug am Außennetz. Der torgefährlichste Bösdorfer Angreifer musste zehn Minuten später das Spielfeld verlassen. Nachdem er wegen Meckerns die Gelbe Karte gesehen hatte, redete er weiter auf Schiedsrichter Thorsten Otto ein und hatte Glück, dass er nicht auch noch die Ampelkarte gezeigt bekam. Ismet Nac reagierte und wechselte Anders sofort aus. Ansonsten sahen die Zuschauer bis zur Pause viele Fehlpässe und technische Fehler.

Bösdorf kam mit mehr Elan aus der Kabine. Bereits zwei Minuten nach Wiederbeginn erzielte der starke Leo Korn die 2:1-Führung. Die Gastgeber hatten ihre Konzentration noch nicht wiedergefunden, als Timo Federwisch im direkten Gegenzug den zu weit vor seinem Tor postierten Bösdorfer Torhüter Lars Dethelfsen aus 18 Metern überwandt, der für den verletzten Marco Bethke spielte. Das Nac-Team spielte in der Folge über Leo Korn und Pascal Böcker über die Außenbahnen druckvoller nach vorn. In der 68. Minute setzte sich Böcker einmal mehr auf dem linken Flügel durch. Seine Flanke nahm Christian Koschmann am Elfmeterpunkt volley und verfehlte das Tor nur knapp.

Der Raisdorfer 3:2-Siegtreffer, den Fynn-Cedric Bach in der 82. Minute erzielte, ärgerte Fortuna-Trainer Ismet Nac besonders. „Da stehen wir mit zwei Spielern auf der Torlinie und keiner schlägt den Ball weg“, sagte er. Vorher hatte Malte Weiss den Schuss des Torschützen abgefälscht.

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erstellt am 26.Okt.2015 | 10:01 Uhr

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