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Ostholsteiner Anzeiger

21. Oktober 2017 | 12:35 Uhr

Fördermittel in den Kreis Plön geholt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 21.Jan.2014 | 00:31 Uhr

„Die neue Ausrichtung der Wirtschafts-Förderungs-Agentur Kreis Plön (WFA) hat sich schon jetzt gelohnt“, freute sich Geschäftsführer Uwe Hemen. Die Bereiche Bestandspflege von Unternehmen und Fördermanagement sollen innerhalb von zwei Jahren die Optimierung umsetzen.

Die ersten Erfolge sind, so Hemens, bereits in der Akquise von Fördermitteln nachgewiesen worden. In eineinhalb Jahren seien über eine Millionen Euro an Fördergeldern für Institutionen in den Kreis Plön geholt worden. Volker Ratje betreut den Bereich Förderung: „Wir erweiterten zudem unser nationales und internationales Netzwerk, so dass wir unter verbesserten Voraussetzungen im Vergleich zur Vergangenheit in die neue EU-Förderperiode einsteigen, die im Jahr 2014 beginnt.“

Aktuell sind zwei „Vorlaufprojekte“ mit Beteiligung der WFA gestartet. Dabei geht es um die nachhaltige Regionalentwicklung und den Aufbau eines Netzwerks im Bereich der erneuerbaren Energien. Im Bereich der Bestandspflege wurden die Firmenbesuche im Kreisgebiet intensiviert. Gemeinsam mit der IHK zu Kiel wurde die Veranstaltungsreihe „Wirtschaft im Gespräch“ aufgesetzt. Die nächste Veranstaltung zum Thema Kundengewinnung findet am Dienstag, dem 4. Februar ab 18 Uhr im Preetzer Ratssaal statt.

Die WFA arbeitet mit dem kommunalen Immobilienportal (KIP) zusammen, um umfassend über Gewerbeflächen und -immobilien sowie über Standorte zu informieren. „In einem zweiten Schritt sollen die Städte und Gemeinden eingebunden werden“, so Bernd Stiebel, Prokurist bei der WFA und Betreuer dieses Bereichs. „Wir wollen durch den Einsatz von KIP unsere Ansiedlungsbemühungen noch ausweiten.“

Auch unterstützt die WFA das Regionalmanagement Konversion bei den Vermarktungsbemühungen in Lütjenburg und trug so bereits zu einer Ansiedlung vor Ort bei. Insgesamt verstärkte sich in 2013 die Nachfrage. So wird ein Unternehmen nach einer längeren Phase im GTZ in die Fläche ausgesiedelt, um der notwendigen Expansion nachgehen zu können.

Basis der WFA ist immer noch das GTZ. Das Zentrum ist weiterhin Ansprechpartner für junge Unternehmen und Existenzgründungen. „Wir werden immer noch gut angenommen, wie die derzeitige Auslastung von 95 Prozent zeigt“, so Uwe Hemens. Für 2014 haben sich Ratje, Stiebel und Hemens vorgenommen, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und im Rahmen der strategischen Handlungsfelder des Kreises voran zu schreiten.

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