Flughafen Lübeck will durchstarten

Ein Blick in die Zukunft: In Anlehnung an die Hansestadt soll das neue Terminal in Lübeck ein Dach aus Ostseewellen bekommen.
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Ein Blick in die Zukunft: In Anlehnung an die Hansestadt soll das neue Terminal in Lübeck ein Dach aus Ostseewellen bekommen.

Pläne für neues Terminal vorgestellt / Bilanz des Airportfests: 20 000 Besucher feierten 100 Jahre Blankensee

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05. September 2017, 12:37 Uhr

Die Mischung aus fliegenden Attraktionen, Jobmesse und Volksfest scheint gut angekommen zu sein – mehr als 20  000 Besucher kamen am vergangenen Wochenende zum Flughafen Lübeck, um dessen 100. Geburtstag zu feiern. „Tollstes Wetter – alles gut gegangen“, kommentierte Stefanie Eggers, Pressesprecherin des Airports, die Jubiläumsveranstaltung.

Der Lübecker Unternehmer und Flughafeneigentümer Professor Winfried Stöcker gab anlässlich des Festwochenendes einen Ausblick auf die Perspektiven am Flughafen und stellte einen Konzeptentwurf der renommierten Architekten „GMP von Gerkan Marg und Partner“ vor. Ein neues Terminalgebäude ist in Planung, dessen Entwurf in Anlehnung an die Hansestadt ein Dach aus Ostseewellen trägt und im Sockelbau Elemente aus rotem Backstein aufweist. „Für Reisende wird Lübeck weiterhin kurze Wege bereithalten sowie zukünftig auch den Komfort von Transparenz und Fluggastbrücken“, so Stöcker. Da es sich um den Entwurf einer Konzeptstudie handelt, werden die Daten und Fakten dazu erst später veröffentlicht werden können.

Touristik- und Charterverkehr soll mittelfristig wieder ab Lübeck starten können, die Region etwa mit dem Süden, Skandinavien und dem Baltikum verbinden. Zusätzlich sollen am Flughafen passend zum Umfeld und der Nähe zum Universitätsklinikum und dem Wissenschaftscampus neue Geschäftsfelder in den Bereichen Medizin, Gesundheit und Innovation entstehen, so Stöcker.

Doch noch läuft das Planfeststellungsverfahren. Der Airport sei „zuversichtlich bald mit der Umsetzung der bauvorbereitenden Maßnahmen anfangen zu können“, so Eggers. Das Team gehe hier „gründlich und nachhaltig vor und es bedarf einer guten Vorbereitung, bis der eigentliche Bau beginnen kann“, sagte Eggers..

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