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Flüchtlinge auch Thema beim Nachtragshaushalt

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die steigende Zahl an Flüchtlingen in Eutin macht sich auch im Stellenplan
des Nachtragshaushaltes bemerkbar, der in der jüngsten Stadtvertretersitzung am Mittwochabend vom Hauptausschussvorsitzenden Matthias Rachfahl (CDU) vorgestellt wurde. Demnach müssen die Personalkosten um 200  000 Euro erhöht werden, der Stellenplan steigt von ursprünglich 109,3 geplanten auf nunmehr 116,3 Stellen. Zum einen ist ebenfalls eine zusätzliche Stelle neben der Flüchtlingskoordinatorin und dem Flüchtlingsbetreuer geplant. Zum anderen müsse der „Hausmeisterpool“ verstärkt werden, da die Gebäude, die für die Unterbringung von Flüchtlingen auch unterhalten und gepflegt werden müssen. „Es ist die Frage, wie diese Stellen refinanzierbar sind und ich bin gespannt, was von den zusätzlichen Geldern vom Bund an die Länder letztlich bei uns als Kommune ankommt“, sagte Rachfahl. Aber es sei eine Aufgabe, bei der die Kommune und die Gesellschaft Farbe bekennen müsse.

Auch die Mittel für die Bauunterhaltung wurden im Nachtragshaushalt deutlich um 474  000 Euro erhöht. Es wirke sich der Umbau des angemieteten Katasteramtes aus, aber auch die Herrichtung der Unterkünfte im
Lindenbruchredder sowie der
geplante Abriss zweier Baracken, um Vorbereitungen für etwaige Container an dieser Stelle zu treffen.

Redebedarf hatte Rachfahl bei Projekten, die vorrangig die LGS betreffen wie Begrüßungsschilder, Innenausstattung der Schlossterrassen oder ein Graffiti-Projekt. „Ich denke, hier müssen wir als Stadt deutlich trennen, was ist unsere Aufgabe, was ist nachhaltig.“ Letztlich wurde der Nachtragshaushalt ohne Diskussion mit 13 Ja-, neun Nein-Stimmen und einer Enthaltung beschlossen.

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erstellt am 01.Okt.2015 | 13:48 Uhr

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