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Ostholsteiner Anzeiger

19. Oktober 2017 | 23:05 Uhr

Flotte Sitzung trotz 21 Beratungspunkten

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 21.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Mit 21 Punkten war die Tagesordnung nicht eben kurz. Trotzdem brauchten die Süseler Gemeindevertreter am Donnerstag im TSV-Heim nur knapp 80 Minuten. Sie waren also mit fast immer einstimmigen Beschlüssen – es gab nur eine Ausnahme – rechtzeitig fertig, bevor um 21 Uhr ein Grünkohlessen begann.

Neben der Verabschiedung des Haushaltsplanes (siehe nebenstehenden Bericht) gab es folgende nennenswerte Beschlüsse:

Die Kindertagesstätte Kunterbunt erhält eine zusätzliche Finanzspritze zur Deckung eines spät entdeckten Defizits: 30 000 Euro überweist die Gemeinde außerplanmäßig, weitere 19 000 Euro kommen aus anderen Quellen.

Für die Ausbeutung einer weiteren Kiesfläche und den Bau eines Firmengebäudes am Süseler Baum wurden entsprechende Beschlüsse zur Bauleitplanung gefasst (Aufstellung Bebauungsplan und Änderung Flächennutzungsplan). Die Firma Norderde möchte ihren Firmensitz von Neustadt nach Süsel verlegen. Das ist, wie Albrecht Dudy (SPD) anmerkte, eine gute Nachricht, weil damit Arbeitsplätze in die Gemeinde kämen und auch höhere Gewerbesteuereinnahmen zu erwarten seien.

Als Umsetzung einer europäischen Richtlinie verabschiedete die Gemeindevertretung einen „Lärmaktionsplan“. Der beschreibt die Lärmquellen in der Gemeinde (vor allem Straßen und Bahn) sowie mögliche Maßnahmen der Lärmverminderung.

Für ein Konzept zur Haushaltskonsolidierung wurde eine Fortschreibung beschlossen. Anders formuliert: Eine eigens gegründete Arbeitsgruppe wird weiter darüber nachdenken, wie sich die Einnahmen der Gemeinde verbessern und Ausgaben reduzieren lassen.

Zu den Themen gehören die Einführung einer Zweitwohnungssteuer, eine neue Umlage zur Finanzierung von Straßenbau, Mieterhöhungen für Gebäude, eine bessere Auslastung des teilweise leer stehenden Rathauses, höhere Elternbeiträge für Kindergärten, ein Budget für die Feuerwehren, höhere Benutzungsgebühren sowie eine Straßenbeleuchtung mit LED-Lampen.

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