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Fussball-Verbandsliga Südost : Florian Schumacher schießt das Tor

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eutin 08 besiegt den VfL Oldesloe nach einem Treffer kurz vor der Halbzeitpause mit 1:0 (1:0).

Innenverteidiger Sönke Meyer brachte die Tugend auf den Punkt, mit der Eutin 08 in der Fußball-Verbandsliga den VfL Oldesloe besiegte: „Wir müssen geduldig bleiben, die Angriffe besser ausspielen.“ Er selbst beherzigte den Rat in der 44. Minute, als er eine Vorlage von Julian Brauer kurz auf Florian Schumacher ablegte, der seelenruhig den Stormarner Tobias Fischer austanzte und den Ball dann eiskalt zum Tor des Tages ins rechte Eck schoss.

25 Minuten lang spielten die Gastgeber wie aus einem Guss, der Ball lief sicher durch die Reihen, in der Spitze suchten Inan Akyol und Kevin Hübner immer weider den Abschluss. Die Oldesloer Deckung kam kaum zu Luftholen. Der Führungstreffer für Eutin 08 schien lediglich eine Frage der Zeit zu sein. Dann ließ ein Lapsus in der Eutiner Abwehr den Faden reißen. Plötzlich stand VfL-Stürmer Marcel Noeske acht Meter vor dem Tor vollkommen frei, zog ab – und fand im Eutiner Torwart Fabian Oeser seinen Meister. Die junge Mannschaft der Gastgeber wirkte fortan verunsichert. Das bis dahin so sichere Kombinationsspiel geriet ins Stocken. Es häuften sich Fehlpässe und Missverständnisse. Doch der VfL Oldesloe konnte diese Eutiner Schwächeperiode nicht nutzen, dafür waren die Gastgeber zu zweikampfstark. Sie eroberten sich die meisten Bälle schnell wieder zurück.

Unmittelbar vor dem Halbzeitpfff des ausgezeichneten Schiedsrichters Jan Kohlmann blitzte die spielerische Klasse der Mannschaft von Trainer Mecki Brunner noch einmal auf. Julian Brauer zog von rechts in den Strafraum, passte nach halbrechts zu Sönke Meyer, der mit seinem genauen Anspiel auf Florian Schumacher den Oldesloer Lukas Schacht schlecht aussehen ließ. Schumacher spielte mit einer kurzen Drehung Jan Nagel aus, der ins Leere grätschte. Dann nahm er Maß und ließ Gäste-Schlussmann Dominik Lindtner keine Abwehrchance (44.).

Unmittelbar nach der Pause schoss Kevin Hübner nach Vorarbeit von Florian Schumacher, der sich auf dem linken Flügel bis zur Grundlinie durchgetankt hatte, über das Tor, als er den Ball mit vollem Risiko direkt abnahm (46.). Als Hübner zehn Minuten später nach einem Torwartfehler – Lindtner konnte einen 20-Meter-Schuss von Sönke Meyer nur nach vorn abwehren – die beste Chance der zweiten Halbzeit vergab, war Mecki Brunner sauer: „Da muss Kevin Hübner das 2:0 machen.“

Die Stormarner gestalteten die Partie in den zweiten 45 Minuten offener. In der Schlussphase setzte der VfL Oldesloe alles auf eine Karte, Trainer Sven Buntfuß wechselte den groß gewachsenen Dennis Dabelstein ein (84.), um den sich Kevin Hübner kümmerte, selbst VfL-Torhüter Lindtner stürmte mit. Doch die Eutiner Abwehr hielt dem Druck stand.

„Lasse Bork und Timm Brunner sind angeschlagen ins Spiel gegangen, Maximilian Grobler und Oliver Schnalke fielen aus. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch mit solchen Problemen umgehen kann“, meinte Mecki Brunner nach dem Abpfiff.

Am Mittwoch um 19.30 Uhr wollen die Eutiner im Kreispokal beim TSV Neustadt das Halbfinale erreichen, ehe es am Sonnabend, dem 14. September, um 16.30 Uhr in Pansdorf zum Spitzenspiel der Verbandsliga kommt.

 

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erstellt am 08.Sep.2013 | 16:49 Uhr

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