„Flens-Cup“: Spannendes Frauenfinale

Die Pansdorferin Stefanie Jaacks (Mitte) klärt einen Angriff der Henstedterinnen.
1 von 2
Die Pansdorferin Stefanie Jaacks (Mitte) klärt einen Angriff der Henstedterinnen.

shz.de von
03. Juni 2018, 20:36 Uhr

Die Rollen im Endspiel der Frauen um den „Flens-Cup“, den Pokalwettbewerb der Meister der Meister, waren klar verteilt. Hier der Regionalligist und große Favorit SV Henstedt-Ulzburg II, dort der Landesligist TSV Pansdorf. Das Finale verlief spannender, als es die Konstellation vermuten ließ. Letztlich setzte sich Henstedt-Ulzburg knapp, aber verdient mit 2:1(0:0) Toren durch.

Im ersten Halbfinale hatten sich die Pansdorferinnen nach einem Tor von Alexandra Renitz 1:0 durchgesetzt. Die Henstedterinnen hatten keine Mühe mit den Kreisligafußballerinnen des Krummesser SV und zogen mit einem 2:0-Sieg, für den Sophia Charlotte Engler mit zwei Treffern gesorgt hatte, ins Finale ein.

Die Pansdorferinnen hatten das Halbfinale gegen Goldebek/Arlewatt bestimmt, im Endspiel zog sich der TSV weit zurück und überließ dem Regionalligisten über weite Strecken das Spielfeld. Im Tor strahlte Angela Koldewey Sicherheit aus, vor ihr organisierte Yasmin Lehmann die Abwehr. Nach torloser erster Halbzeit – Halbfinale und Endpiel wurden über jeweils 2x30 Minuten gespielt – legte Henstedt-Ulzburg II durch einen Kopfball-Heber von Alexandra Irina Filippow das 1:0 vor. Die Pansdorferinnen wurden jetzt mutiger, konterten entschlossen und glichen durch Sara Kautz aus. Doch mit einem geschickten Heber ins rechte obere Eck gelang Sophia Kühl der entscheidende Treffer.

Der SV Henstedt-Ulzburg II hat eine schwere Saison hinter sich, an deren Ende das Team aus der Regionalliga abgestiegen ist. Da Trainer Christian Pusch aus privaten Gründen nicht zur Verfügung stand, betreute Marc Ditschke die Mannschaft, obwohl er sie eigentlich erst zur kommenden Serie übernimmt. „Die Spielerinnen haben auch nach dem Pansdorfer Ausgleich die Ruhe bewahrt und letztlich verdient gewonnen“, sagte Ditschke. Sein Gegenüber Stephan Mews war mit seinem Team ebenfalls zufrieden: „Wir haben uns weit zurückgezogen und nur wenige Chancen zugelassen. Die Mannschaft hat vorbildlich gekämpft und einen starken Eindruck hinterlassen.“

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen