Fischsterben: Wehr belüftet Sagauer See

Die Feuerwehr saugte das Seewasser an und spritzte es in den See zurück.  dob 
Die Feuerwehr saugte das Seewasser an und spritzte es in den See zurück. dob 

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06. Juli 2015, 15:28 Uhr

Zur Technischen Hilfeleistung rückten die drei Wehren der Gemeinde Kasseedorf am Sonntagnachmittag an den Sagauer See aus. Grund waren tote Fische, die an der Wasseroberfläche trieben. Angler hatten die Feuerwehr um Hilfe gebeten, nachdem sie mit eigenen Pumpen das Wasser des Sees nicht ausreichend mit Sauerstoff angereichert bekamen. Ihre Messungen hatten einen zu niedrigen Sauerstoffgehalt des Wassers ergeben: eine Folge der extremen Hitze in Verbindung mit geringen Niederschlägen in den vergangenen Wochen.

Beim Eintreffen der Wehren hatten die Angler bereits einen großen Teil der verendeten Tiere abgefischt und konnten damit ein Ruderboot füllen, wie die Einsatzkräfte berichteten. Die Feuerwehr setzte drei Tragkraftspritzen ein, mit denen Wasser angesaugt und durch Strahlrohe zurück in den See gespritzt wurde. Über vier Stunden lang verwirbelten sie so Wasser und erhöhten dadurch den Sauerstoffgehalt.

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