Finckenstein: Vom Staatsdiener zum Gärtner

Konrad Graf Finckenstein
Konrad Graf Finckenstein

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23. November 2013, 00:33 Uhr

Zum Abschluss seines Vortragssprogrammes in diesem Jahr bietet der Heimatverband Eutin am Dienstag, 26. November, einen Vortrag von Marion Heine über „Konrad Graf Finckenstein – Vom Staatsdiener zum Gärtner aus Passion“. Er findet um 19.30 Uhr im Physiksaal des Ostholstein-Museums statt.

Nach Vorträgen über die Staudengärtnerei Herms und die Einflüsse Karl Foersters in Schleswig-Holstein ist es der dritte Vortrag der Referentin zu bedeutenden Gartenpersönlichkeiten in Ostholstein. Marion Heine will dabei die Lebenslinien einer außergewöhnlichen Persönlichkeit nachzeichnen, denn Konrad Graf Finckenstein (1910–1995), der nach 1945 als Flüchtling mit seiner Familie in Eutin eine zweite Heimat fand, entstammte einer bedeutenden preußischen Adelsfamilie.

Marion Heine wird Konrad Graf Finckenstein in den Zusammenhang seiner familiären Herkunft und Traditionen stellen und sein Interesse und Engagement für politische, gesellschaftliche und gartenkulturelle Themen erhellen. Sie zeichnet das Bild eines Mannes nach, der wie seine Vorfahren zunächst fest entschlossen war, dem Staat zu dienen, doch mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten seine Pläne abrupt änderte.

Die Zahl der Plätze im Physiksaal des Museums ist begrenzt. Der Eintritt ist frei.

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