Eutin : Finanzspritze für Schwimm-Projekt

Schwimmen macht Spaß, das ist den Kindern anzusehen. Davon überzeugten sich auch Angela Metzler, Ingrid Berger, Hans-Ulrich Asbach und Ralf Schwerbarth (hintern mit Schwimmpädagogin Ulrike Lindner.
Schwimmen macht Spaß, das ist den Kindern anzusehen. Davon überzeugten sich auch Angela Metzler, Ingrid Berger, Hans-Ulrich Asbach und Ralf Schwerbarth (hinten im Bild mit Schwimmpädagogin Ulrike Lindner).

Der Kiwanis-Club Ostholstein unterstützt Kurse für Erstklässler.

shz.de von
10. November 2018, 16:14 Uhr

Es ist nicht nur eine ausgesprochen wichtige Sache: „Es macht den Kindern auch unwahrscheinlich viel Spaß“, hat Hans-Ulrich Asbach von der Bürgerstiftung Eutin beobachtet. Seit fünf Jahren bietet die Stiftung „Schwimmen für Erstklässler“ an. Jeden Sonnabend machen sich die Kinder im 33 Grad warmen Wasser des Therapiebads im Eutiner St.-Elisabeth-Krankenhaus mit dem nassen Element vertraut. Damit das Angebot auch im kommenden Jahr stattfinden kann, unterstützt der Kiwanis-Club Ostholstein die Bürgerstiftung mit 1000 Euro.

„Die Nachfrage ist kontinuierlich hoch“, berichtet Ingrid Berger, die mit Hans-Ulrich Asbach und Angela Metzler im Stiftungsvorstand sitzt. Allein im vergangenen Jahr hätten 40 Kinder an den Kursen mit jeweils bis zu sieben Kindern teilgenommen. Die Bürgerstiftung selbst finanziert das Angebot mit 100 Euro pro Kind, die Eltern beteiligen sich mit 20 Euro. Aufgrund des anhaltenden Zinstiefs ist die Stiftung auf finanzielle Hilfe angewiesen, um das Angebot aufrechtzuerhalten. Neben Kiwanis gehört auch die Jürgensen-Stiftung aus Bosau zu den Unterstützern des Projekts.

Geleitet werden die Kurse von Schwimmpädagogin Ulrike Lindner. Ziel der Kurse ist, dass die Kinder so gut Schwimmen lernen, das sie das „Seepferdchen“-Abzeichen schaffen. Jeder Kursus besteht aus zwölf Terminen, die jeweils eine halbe Stunde dauern. Die Eltern führen freiwillig Aufsicht.

Kiwanis unterstütze das Projekt gerne, erklärte Kiwanis-Präsident Ralf Scherbarth. Erst jüngst habe er wieder gelesen, dass erschreckend wenige Kinder schwimmen könnten. „Gerade in unserer Region mit ihren Seen und Meeren ist das doch wichtig“, findet er. Die Kurse sollen das ändern, damit auch die Erstklässlerin sich sicher im Wasser bewegen kann, mit der Angela Metzler kürzlich sprach. „Ich kann schon schwimmen“, habe das Mädchen treuherzig erklärt, dann aber hinzugefügt: „Aber nur unter Wasser.“

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