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Ostholsteiner Anzeiger

22. Oktober 2017 | 12:25 Uhr

Feuerwerk ist mit Gefahren verbunden

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Feuerwerk und Böller nur in der Silvester- und Neujahrsnacht zünden

von
erstellt am 29.Dez.2016 | 11:20 Uhr

Die Behörden weisen darauf hin, dass das Abbrennen von Feuerwerks- und Knallkörpern nur am 31. Dezember und dem 1. Januar (Neujahrsnacht) gestattet ist. Die Abgabe von pyrotechnischen Gegenständen der Klasse II, sogenanntes Kleinfeuerwerk, an Personen unter 18 Jahren ist verboten. Kinder dürfen gar kein Feuerwerk oder Knallkörper besitzen oder zünden. Sie können die Gefahren von Feuerwerk noch nicht genügend einschätzen.

Die Gegenstände sollten mit äußerster Vorsicht nur im Freien gezündet und es sollte dabei ausreichend Sicherheitsabstand eingehalten werden. Feuerwerks- oder Knallkörper dürfen nicht auf Menschen oder Tiere geworfen werden. Haustiere sollten nicht vergessen, schreckhafte Tiere nicht allein gelassen werden.

Feuerwerkskörper sollten nicht gebündelt, Zündschnüre nicht verkürzt werden. Vor der Zündung sollte man sich die Gebrauchsanweisung aufmerksam durchlesen. Es empfiehlt sich außerdem die Verwendung von Feuerwerkskörpern mit dem Prüfzeichen der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung). Nicht geprüfte Feuerwerkskörper können unter Umständen eine Gefahr darstellen.

Es ist außerdem nicht erlaubt, Feuerwerk und Knaller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern (Abstand 150 Meter) abzufeuern. Dies gilt auch für das Verschießen von pyrotechnischer Munition mit Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen (SRS-Waffen).

Der Erwerb und Besitz von SRS-Waffen ist erst ab dem vollendeten 18. Lebensjahr frei. Für das Führen dieser erlaubnisfreien Waffen in der Öffentlichkeit, also außerhalb der Wohnung oder des Grundstücks, ist jedoch nach dem Waffengesetz ein „Kleiner Waffenschein“ erforderlich. Nicht mitgeführt werden dürfen Waffen bei öffentlichen Veranstaltungen, also beispielsweise auf Demonstrationen, im Kino, bei Fußballspielen, auf Jahrmärkten, öffentlichen Silvesterpartys oder in einer Disco. Außerhalb von Schießstätten bedarf das Schießen grundsätzlich der Erlaubnis. Dies gilt auch für das Verschießen von Signalmunition mit Schreckschusswaffen.

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