Plön : Feuerwehrleute sind sportlich ganz weit vorn

Viele der männlichen Aktiven entschieden sich für das Bankdrücken beim Deutschen Feuerwehr-Fitness-Abzeichen.
1 von 2
Viele der männlichen Aktiven entschieden sich für das Bankdrücken beim Deutschen Feuerwehr-Fitness-Abzeichen.

Sportliche Fitness ist auch bei den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehren eine unverzichtbare Notwendigkeit.

23-24686863_23-56998053_1386856218.JPG von
09. Juni 2015, 04:30 Uhr

Sportliche Fitness ist auch bei den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehren eine unverzichtbare Notwendigkeit. Im Kreis Plön bildete sich daher schon vor einigen Jahren eine beachtliche Anzahl von Feuerwehr-Sportgruppen. Der Kreisfeuerwehrverband Plön unterstützt die sportlichen Blauröcke dabei und organisierte jetzt erstmalig die Abnahme des Deutschen Feuerwehr-Fitness-Abzeichens (DFFA).

Dazu traten am Sonnabend 52 Feuerwehrsportler aus 15 der insgesamt 104 Wehren des Kreises Plön an. Mit der größten „Einsatzstärke“ von 18 Aktiven war die Freiwillige Feuerwehr Kossau dabei.

In drei Disziplinen – Ausdauer, Kraft und technische Koordination – galt es Aufgaben zu bewältigen. So konnten in der Rubrik Kraft zwischen Bankdrücken, Klimmzügen und in voller Feuerwehrausrüstung die meisten Meter an der Endlosleiter gewählt werden. Bei der Disziplin Ausdauer wurden 1000 Meter schwimmen oder ein 5000-Meter-Lauf angeboten. Außerdem konnten bei den technisch-koordinativen Disziplinen, eine Mischung aus Sport und Reaktion, zwei verschiedene Prüfungen gewählt werden. Umgesetzt wurden die Disziplinen in der Kreisfeuerwehrzentrale, im Plön-Bad und auf dem Sportplatz der Marineunteroffizierschule. Das DFFA wurde 2010 durch die Deutsche Feuerwehr-Sportföderation eingeführt. Je nach Leistungsfähigkeit erhalten Teilnehmer ein Gold-, Silber- oder Bronzeabzeichen. Wer mit seiner Leistung nicht zufrieden ist, kann bis zum Jahresende seine Ziele verbessern und wird entsprechend hochgestuft. Für die Prüfungsabnahme stehen in Schleswig-Holstein 140 geprüfte Abnahmeberechtigte zur Verfügung.

Das Ergebnis am Ende des Tages konnte sich mit neun goldenen, elf silbernen und zehn bronzenen Fitness-Abzeichen sehen lassen. Kreiswehrführer Manfred Stender erfüllte dabei selbst die Vorgaben zum silbernen Abzeichen. Sein Stellvertreter Olaf Meier-Lürsdorf erreichte Bronze. Bei den restlichen Feuerwehrleuten war der Ehrgeiz entbrannt, so dass diese bis Jahresende ihre Leistungen verbessern und zumindest eine der drei Kategorien schaffen wollen - von Kerstin Ahrens.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen