Timmdorf : Feuerwehr ohne Grenzen

Jan Robbe (links) und Sascha Osbahr warfen sich beim „Spiel ohne Grenzen“ mutig in die Fluten. Foto: Bräuniger
Jan Robbe (links) und Sascha Osbahr warfen sich beim „Spiel ohne Grenzen“ mutig in die Fluten. Foto: Bräuniger

Beim Sommerfest der Timmdorfer Kameraden mussten die Spieler zeigen, was in ihnen steckte.

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01. August 2011, 11:17 Uhr

Timmdorf | Spiel und Spaß, Musik und strahlender Sonnenschein machten das Sommerfest der freiwilligen Feuerwehr Timmdorf zum vollen Erfolg. Nicht zuletzt wegen des legendären "Spiel ohne Grenzen", das in Timmdorf bereits zum zehnten Mal veranstaltet wurde, reisten viele Feuerwehren und Vereine aus der Umgebung an.

Insgesamt elf Mannschaften, fünf davon Jugendliche, traten an und konnten in acht Disziplinen Geschicklichkeit, Sportlichkeit und Teamgeist unter Beweis stellen. So mussten mit Druckluft in die Luft geschossene Bälle mit einem Kescher gefangen und mit einem Band verbundene Golfbälle zielgenau um einen Pfeiler geworfen werden. Gewinnen war den Spielern dabei weniger wichtig. "Hauptsache wir haben Spaß!", fand Corinna Brandt, die zusammen mit Nick Lange, Denise Krüger und Paulina Jaczewska für die Jugendfeuerwehr Malente antrat. Wenngleich sich die Jugendmannschaft der Malenter Feuerwehr den Timmdorfer Anglern geschlagen geben musste, so retteten doch die Aktiven in ihrer Klasse die Ehre der Malenter Wehr und nahm den Pokal mit nach Hause.

Bei Essen und Getränken boten die Spiele auch den zahlreichen Besuchern Unterhaltung - wenngleich auch mit einem gewissen Sicherheitsabstand. Doch als es darum ging, kleine Pucks aus einem mit 10 000 Litern gefüllten Wasserbecken zu fischen, wurden nicht nur die beiden Spieler Jan Robbe und Sascha Osbahr von der Feuerwehr Schönweide (Kreis Plön), sondern auch einige Zuschauer tropfnass. Mit vollem Enthusiasmus warfen sich die beiden in die Fluten, sodass die ein oder andere Welle auch über den Rand des Beckens schwappte.

Auch Jochen Usinger von der Nachbarwehr Grebin war mit vollem Einsatz dabei. Er schätzte besonders den Zusammenhalt, der durch Feuerwehrfeste entsteht. "Solche Feste sind immer eine schöne Sache und fördern die Kameradschaft und Dorfschaft. Wenn es das nicht gäbe würde mir viel fehlen."

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