zur Navigation springen

Einstimmiger Beschluss : Feuerwehr bleibt in Rosenstraße

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Gemeindevertretung Schönwalde beschließt Feuerwehrbedarfsplan. Ein neues Gerätehaus soll am heutigen Standort gebaut werden

Ein seit Herbst 2012 entwickelter Feuerwehrbedarfsplan für die Bungsberggemeinde ist Donnerstag einstimmig von der Gemeindevertretung verabschiedet worden. Teil des Planes ist der Bedarf an Fahrzeugen und Gebäuden. Bei der Entscheidung mit der größten Tragweite – die Zukunft des Feuerwehrhauses in Schönwalde – gab es keine Einstimmigkeit.

Durch ein notwendiges neues Löschfahrzeuges wird die alte Fahrzeughalle nicht mehr reichen (der OHA berichtete). Erneut entbrannte eine angeregte Diskussion um den Standort der Wehr. Bärbel Seehusen (SPD) fragte, ob es nicht einen Standort gebe, der eine Doppelnutzung des Gebäudes durch zwei Ortswehren ermögliche. Angesichts der Einsatzradien aller vier Ortswehren der Gemeinde verneinte der stellvertretende Gemeindewehrführer Bastian Walkhoff das. Selbst eine kleine Verschiebung weg vom aktuellen Standort in der Rosenstraße würde dazu führen, dass zum Beispiel Halendorf nicht mehr in den vorgeschriebenen Zeiten erreicht werden könne.

Der vorhandene Standort sei aus Sicht der Feuerwehr optimal. Auch Schönwaldes Wehrführer Heinz Eggers bestätigte, dass die Kameraden für die Rosenstraße seien: „Es liegt zentral und ist für alle gut erreichbar.“

Joachim Krüger (SPD) brachte die Einfahrt zum geplanten Neubaugebiet auf dem ehemaligen Anwesen Haselhorst als neuen Standort ins Gespräch. Auch eine möglicherweise zum Verkauf stehende Fläche gegenüber der Tankstelle nannte die SPD als Alternative zur Rosenstraße. Bärbel Seehusen gab zu bedenken, dass sich die Standortentscheidung auf viele Jahrzehnte der Entwicklung des Ortskerns auswirken würde. Ihrer Auffassung nach hätte einer Entscheidung dieser Tragweite eine Planung zur Ortsentwicklung vorausgehen müssen, um auch die Standorte anderer für die Gemeinde wichtiger Einrichtungen wie eines Supermarktes zu beleuchten.

Harry Linder (CDU) gab zu bedenken, dass in der Rosenstraße die Erschließung des Grundstückes bereits vorhanden sei. Nicht nur ein finanzieller Vorteil sei ein Gelände, das von drei Seiten von Straßen umgeben sei und so vielfältige Zufahrtsmöglichkeiten biete. Es fassten sieben CDU-Vertreter gegen vier Stimmen der SPD – Heiko Stölk und Peter Seehusen (beide SPD) enthielten sich – den Beschluss, am Standort Rosenstraße 1 in Absprache mit der Feuerwehrunfallkasse mit den Planungen zu beginnen. Es soll eine Projektgruppe mit der Spitze der Gemeindewehr, dem Bürgermeister und zwei Vertretern aus den Fraktionen gebildet werden.

zur Startseite

von
erstellt am 31.Aug.2013 | 00:34 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen