Aufregung am Abend : Feueralarm auf der Eutiner Fasaneninsel

Drehleiter als Kran: So setzte die Feuerwehr gestern Abend ihr Rettungsboot ins Wasser.
Drehleiter als Kran: So setzte die Feuerwehr gestern Abend ihr Rettungsboot ins Wasser.

Rauch stieg von der Eutiner Fasaneninsel auf: Das löste Dienstagabend einen Feuerwehreinsatz aus. Die Ursache war allerdings nur ein Lagerfeuer.

shz.de von
03. Juni 2014, 20:06 Uhr

Einen größeren Feuerwehreinsatz löste gestern Abend eine Rauchentwicklung auf der Fasaneninsel aus. Die um 19.26 Uhr alarmierte Feuerwehr rückte mit fünf Fahrzeugen samt Rettungsboot „Florentine“ sowie 30 Einsatzkräften aus. Doch noch während der Fahrt zum Einsatzort gab die Besatzung des zufällig über dem Eutiner See fliegenden Rettungshubschraubers „Christoph 12“ Entwarnung. Auf der Insel brenne lediglich ein Lagerfeuer, gab Einsatzleiter Wolfgang Mevs die Meldung aus der Luft wieder.

Einmal vor Ort setzte die Wehr trotzdem ihr neues Einsatzboot ins Wasser. Da die Politik noch keine Entscheidung über den Bau einer Einsatzstelle getroffen hat, wurde das Boot direkt von der Promenade auf Höhe der Wasserstraße mit der Drehleiter in den Großen Eutiner See gehoben – so wie die Wehr es bereits geübt hatte.

Mit dem Boot setzten nicht nur Feuerwehrleute, sondern auch die Polizei zur Ermittlung des genauen Sachverhalts über. Später hieß es, auf der Insel seien alte Bohlen eines Stegs verbrannt worden.

Für den Brandfall sollten auf der Fasaneninsel eine Pumpe und Schlauchmaterial vorgehalten werden, erklärte Gemeindewehrführer Heino Kreutzfeldt. Weitere Löschmittel müssten dann mit dem Einsatzboot auf die Insel transportiert werden. Dort befinden sich ein Haupt- und eine Verwalterhaus sowie eine Scheune, die alle sanierungsbedürftig sind. Erst Mitte April hatte der Trakehner-Züchter Karl-Heinz Schulenburg aus Griebel die Insel bei einer Zwangsversteigerung erworben.

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