Festspiele melden Kartenrekord

Gratulationen und Geschenke zum Kauf der 30  000. Karte erhielt Dorit Ernst (Mitte) von (von links) Bürgervorsteher Dieter Holst, Geschäftsführer Falk Herzog, Weinhändler Stefan Knorr, Festspiele-Gesellschafter Dr. Joachim Scheele, Bürgermeister Carsten Behnk, Bäckereichef Hans-Peter Klausberger und Intendantin Dominique Caron.
Gratulationen und Geschenke zum Kauf der 30 000. Karte erhielt Dorit Ernst (Mitte) von (von links) Bürgervorsteher Dieter Holst, Geschäftsführer Falk Herzog, Weinhändler Stefan Knorr, Festspiele-Gesellschafter Dr. Joachim Scheele, Bürgermeister Carsten Behnk, Bäckereichef Hans-Peter Klausberger und Intendantin Dominique Caron.

30 000 zahlende Besucher bedeuten eine Auslastung von fast 80 Prozent / Eutinerin Dorit Ernst kaufte die „Jubiläumskarte“

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03. August 2018, 14:20 Uhr

30 000 verkaufte Karten, eine Auslastung von fast 80 Prozent: Bei den Eutiner Festspielen herrscht beste Stimmung. Die 30 000. Karte hat die Eutinerin Dorit Ernst erworben, die zu ihrer Überraschung in der Opernscheune Glückwünsche von Geschäftsführer Falk Herzog und vier Freikarten für die nächste Spielzeit erhielt.

„Ich freue mich riesig über diese Überraschung. Ich hatte spontan noch Plätze für ,My Fair Lady‘ am Mittwoch nächster Woche gebucht und bin voller Vorfreude auf das Musical. Das kenne ich schon von einer Aufführung in München, jetzt bin ich gespannt, wie das Stück auf der Freilichtbühne wirkt“, sagte Dorit Ernst. Die Pflegeberaterin hat schon öfter Opern-Vorstellungen der Festspiele besucht. Sie finde „richtig klasse“, dass in dieser Saison ein Musical auf dem Spielplan steht.

Von einer „geschickten Programmwahl“ für 2018 sprach auch Bürgermeister Carsten Behnk, der kurzfristig zusammen mit Bürgervorsteher Dieter Holst zur Gratulationsrunde für Dorit Ernst in die Opernscheune gekommen war. „Wir sind hocherfreut über diesen erfolgreichen Saisonverlauf mit Besucherzahlen wie lange nicht mehr“, sagte Behnk. Dies beweise die überregionale Bedeutung der Festspielen auch zum Vorteil für Eutins Außenwirkung. Der Bürgermeister würdigte besonders die „konsequente Ausrichtung der Festspiele auf eine freundliche Ausstrahlung sowie ein leicht zugängliches Internet-Angebot beim Kartenverkauf und der Programm-Präsentation.

Falk Herzog machte neben dem Supersommer, den Inszenierungen und hervorragenden Künstlern auch die Zusammenarbeit mit den Bühnen Kiel und Lübeck für den großen Zuspruch verantwortlich. Das Theater Kiel habe den Festspielen sehr mit Kostümen und Requisiten geholfen, vom Lübecker Theaterdirektor Christian Schwandt habe man im Vorjahr treffsichere Tipps für die Programmgestaltung erhalten. Herzog: „Wir wollen diese gute Zusammenarbeit in der Region gerne fortsetzen.“

Der Geschäftsführer sagte weiter, dass die Kartennachfrage für das Musical, aber auch für die Oper „La Traviata“ unverändert stark sei. Von „My Fair Lady“ seien bereits vier Vorstellungen ausverkauft gewesen. Zum Vergleich: Die bestbesuchte Aufführung im Vorjahr sei ein „Fledermaus“-Termin mit 1412 zahlenden Zuschauern gewesen. Auf den 1886 vorhandenen Plätzen ausverkauft gewesen seien die Neuen Eutiner Festspielen seit 2011 nur einmal bei „Nabucco“ im August 2012 gewesen.

Mit 30 000 verkauften Karten für insgesamt 20 Veranstaltungen liege die Auslastung der Tribüne schon jetzt bei knapp 80 Prozent. Eine annähernd gute Auslastung sei 2013, zwei Jahre nach dem Neustart der Festspiele 2011, mit 74 Prozent durch die Publikumsrenner „Carmen“ und „Zauberflöte“ erreicht worden. Für die Planung der Saison 2018 sei mit einer Platznutzung von 62 Prozent kalkuliert worden.

Dorit Ernst brachte ihr Kartenkauf noch weitere Bescherungen. Der in der Festspiele-Gastronomie engagierte Weinhändler Stefan Knorr überreichte ihr einen Präsentkorb und Bäckereichef Hans-Peter Klausberger schenkte ihr eine große Torte mit Ticket-Dekor. Die nahm Dorit Ernst gleich mit zum Treffen des von ihr geleiteten Gesprächskreises für Pflegeangehörige.

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