Festlicher Rahmen für den Mittagstisch

Holger Pulvermann servierte Eva Spiekermann einen schmackhaften Entenbraten.
Holger Pulvermann servierte Eva Spiekermann einen schmackhaften Entenbraten.

Gastronomen aus Eutin und Malente bekochten die Teilnehmer der Kirchenaktion

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24. Dezember 2013, 00:31 Uhr

Alle Jahre wieder – besser gesagt, zum elften Mal – lud der Dehoga-Ortsverein Eutin/Malente die Helfer und Gäste des wöchentlichen Mittagstisch-Angebots der evangelischen Kirchengemeinde zum Weihnachtsessen ein. Insgesamt 65 Gäste folgten der Einladung und genossen das schmackhafte Menü sowie gemeinsames Singen.

Statt, wie in den Vorjahren im Sielbecker Hotel „Zum Uklei“, wurde das dreigängige Weihnachtsessen erstmalig im „Fissauer Fährhaus“ serviert. Großen Applaus erhielt Holger Pulvermann, Dehoga-Vorstandsmitglied, als er die Menüfolge vorstellte. Der Vorsitzende Harry Heinsen sowie Andreas Gülzow und Fred-Heino Reher hatten in der Küche für ihre Gäste eine Gemüsesamtsuppe mit Mehlklößchen, Holsteiner Entenbraten mit Apfel-Rotkohl, Backobst und Kroketten und als Dessert Vanille-Eis mit Kirschen vorbereitet.

„Seit über zehn Jahren bin ich beim Mittagstisch dabei“, erzählte Eva Spiekermann in geselliger Runde. Auch die Weihnachtsessen vom Dehoga in den vergangenen vier Jahren verpasste sie nicht. Nur 2012 klappte es nicht. Umso größer war ihre Freude, jetzt wieder dabei sein zu können.

„Das ist ein großer, festlicher Rahmen, den wir sonst in unserem Gemeindehaus nicht haben“, dankte Propst Matthias Wiechmann den Gastgebern. Einmal wöchentlich bietet die Kirchengemeinde in Eutin ein Mittagessen als offenes Angebot für Jedermann an.

„Der Mittagstisch ist ein begehrter Treffpunkt, aus dem mittlerweile Freundschaften entstanden sind“, sagte Wiechmann vor der Presse. Für manche Menschen sei der freitägliche Mittagstisch der einzige Sozialkontakt in der Woche, für andere das einzige warme
Essen. Durchschnittlich 50 Menschen, Alleinstehende sowie Menschen mit kleinem Portmonee nutzen das Angebot. Erfreut war Matthias Wiechmann über die verstärkte Teilnahme von alleinstehenden Männern, die
sich der Gemeinschaft angeschlossen haben.





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