Fehmarnbelt-Zukunftskonferenz in Planung

Das Fehmarnbelt-Komitee traf sich jetzt in Neustadt.
Das Fehmarnbelt-Komitee traf sich jetzt in Neustadt.

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28. November 2018, 18:12 Uhr

Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Bildungseinrichtungen, Naturschutz und Kultur aus der Region Seeland sowie aus den Kreisen Ostholstein, Plön und Lübeck engagieren sich im Fehmarnbelt-Komitee, um weitere Chancen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu erörtern. Sie trafen sich jetzt zu einer Sitzung in Neustadt. „Wir wollen eine gemeinsame Region auf beiden Seiten des Fehmarnbelts schaffen. Wohnen und Arbeiten möchten wir auch nach der Fertigstellung der Festen Fehmarnbeltquerung in hoher Lebensqualität ermöglichen, das ist das Ziel von uns allen“, sagte der Vorsitzende des Fehmarnbelt-Komitees, Ostholsteins Landrat Reinhard Sager. Für Mai 2019 ist eine deutsch-dänische Zukunftskonferenz in Vordingborg geplant. Holger Schou Rasmussen, Bürgermeister der Lolland Kommune, blickt auf die Zeit nach dem Tunnelbau: „Die gesamte Ostseeregion um den Fehmarnbelt rückt näher zusammen. Wir werden als Gemeinschaft enger zusammenstehen, das müssen wir vorbereiten.“ Möglichkeiten, das Zukunftsgeschehen der grenzüberschreitenden Region aktiv mitzugestalten, sei eine wichtige Aufgabe aller Beteiligten.

Einig waren sich die Mitglieder darin, dass das Komitee als Interessenvertretung der Region bei politischen und planerischen Entscheidungsprozessen, die die gemeinsame Region um den Fehmarnbelt betreffen, stärker eingebunden werden muss.

Bei dem Treffen des Fehmarnbelt-Komitees wurden auch einige Aktivitäten aus Verkehr und Wirtschaft vorgestellt, darunter das In terreg-Projekt „Kultkit: Deutsch-dänische Begegnungen“.


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