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Geplante Bahnanbindung : Fehmarnbelt: Bahn will vorläufige Trasse vorstellen

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Mit überarbeiteten Trassenverläufen will die Bahn in den Gemeinden im Kreis Ostholstein vorstellig werden. Viele Anwohner befürchten eine steigende Lärmbelastung.

Bad Schwartau | Die Bahn hat die Vorplanungen für die Bahnanbindung der geplanten Fehmarnbeltquerung abgeschlossen und eine optimierte Trasse erarbeitet. Diese sogenannte Vorplanungs-Trasse soll vom 15. September an in Informationsveranstaltungen den Bürgern der betroffenen Gemeinden im Kreis Ostholstein vorgestellt werden.

Die Trasse sei gegenüber der im Raumordnungsverfahren des Landes vorgesehenen Linienführung an drei Stellen noch einmal überarbeitet worden, sagte eine Bahnsprecherin am Dienstag. In insgesamt neun Vor-Ort-Veranstaltungen könnten sich Bürger über Details des bisherigen Planungsstandes informieren und weitere Änderungsvorschläge zur Trassenführung machen, sagte sie. Eine genaue Kostenberechnung sei noch nicht möglich, sagte der Projektleiter der Bahn, Frank Limprecht. Der Bund schätzt die Kosten derzeit auf rund 2,2 Milliarden Euro. Viele Anwohner der Bahnstrecke fürchten erhöhte Lärmbelastung durch den Ausbau.

Mit dem zweigleisigen Ausbau und teilweisen Neubau der 88 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Lübeck und Puttgarden soll nach Angaben Limprechts bis Ende 2019 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Anfang 2025 geplant. Die Trasse soll den geplanten Tunnel zwischen Deutschland und Dänemark an das deutsche Bahnnetz anbinden. Zuletzt hatten Bauern beklagt, die Bahntrasse zertückele Ackerflächen.

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erstellt am 01.Sep.2015 | 17:46 Uhr

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