Fehmarnbelt: Bahn informiert Betriebe

Projektleiter der Bahn, Bernd Homfeldt.
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Projektleiter der Bahn, Bernd Homfeldt.

Deutsche Bahn und Behörde stellte sich den Unternehmen in Ostholstein

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20. August 2018, 14:02 Uhr

Ein Blick auf den aktuellen Stand der Hinterlandanbindung des Fehmarnbelttunels wurde Vertretern ostholsteinischer Firmen ermöglicht: Der Projektleiter der Deutschen Bahn für die Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung (FFBQ), Bernd Homfeldt (Foto rechts), war einer Einladung des Firmenkonsortiums Baltic FS gefolgt. Das Treffen fand in der denkmalgeschützten Autobahnmeisterei Bad Oldesloe statt. Die hatte Jens Sommerburg, der Niederlassungsleiter des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr Lübeck (LBV), für das Treffen zur Verfügung gestellt.

„Es ist ein gutes Signal für die engagierte regionale Wirtschaft, wenn sich sowohl relevante Vertreter des LBV wie auch der Deutschen Bahn die Zeit nehmen, über die Anbindung der FFBQ an die Schienen- und Straßeninfrastruktur zu informieren. Das zeigt den Willen der Vorhabenträger, die Region mit ins Boot zu nehmen.“, sagte Mirko Schönfeldt, Geschäftsführer der Baltic FS.

Homfeldt gab Einblicke in die Planungen der Deutschen Bahn und berichtete, welche vielfältigen Tätigkeiten notwendig seien, um das Schienenprojekt zu realisieren: „Die Bahn als Vorhabenträgerin freut sich sehr darüber, dass sich so viele Unternehmen aus der Region für das Projekt interessieren und sich auch daran beteiligen möchten.“ Dies führe zu einer verstärkten Akzeptanz in Ostholstein und zeige auch den Mehrwert für die regionale Wirtschaft.

Kritische Themen seien, wie es in einer Pressemitteilung heißt, ebenfalls besprochen worden, zum Beispiel die an Homfeldt gerichtete Frage, welcher Schutz für die ansässige Bevölkerung gegen die erhöhte Lärmbelastung und Trassennutzung vorgesehen sei. Dazu stellte der Bahn-Vertreter fest, dass sämtliche Forderungskataloge in die Pläne der Bahn eingearbeitet worden seien.

In der Gesprächsrunde sei auch eine Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr, der parallel zur Schiene auch die Straße zur Autobahn ausbauen wird, deutlich geworden: „Wir sind bereits von Anbeginn der
Planungen in kooperativem Austausch über unsere parallel laufenden Projekte; sowohl im Allgemeinen, aber auch ganz besonders bei einigen Punkten, in denen wir Schaden von der Bevölkerung und den Steuerzahlern abwenden können“ sagte Jens Sommerburg (Foto links).

Mirko Schönfeldt äußerte sich optimistisch, dass es nicht mehr lange dauern werde, bis Arbeiten an Fehmarnsundbrücke, Schienenanbindung und Autobahnweiterbau begännen. Darauf freue sich die regionale Wirtschaft.

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