Plön : FDP wählt Direktkandidaten für die nächste Landtagswahl

Die FDP im Kreis Plön hat die Weichen für die Landtagswahl 2012 gestellt. Ingrid Brand-Hückstädt und Martin Wolf sind mit großer Mehrheiten zu Direktkandidaten gewählt worden.

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21. November 2011, 11:21 Uhr

Plön | Ingrid Brand-Hückstädt, seit 2009 im Landtag, wurde im Wahlkreis Plön-Süd mit 39 von 42 Stimmen bei drei Enthaltungen gewählt. Die Plönerin ist Fachanwältin für Arbeitsrecht, sitz im Innen-und Rechtsausschuss und ist medienpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion.

Sie hob die Werte des Liberalismus hervor, der für Rechtstaatlichkeit und Freiheit des Einzelnen stehe. Den Eutiner FDP-Delegierten, die durch den neuen Wahlkreiszuschnitt neuerdings zu Plön-Süd gehören, versprach sie, sich gemeinsam mit ihnen um ihre Belange zu kümmern. Jens-Uwe Dankert, der bisher Ostholstein-Mitte im Landtag vertreten hat, kandidiert bekanntlich nicht wieder.

Der 49-jährige Martin Wolf wurde für den Wahlkreis Plön-Nord nominiert. Der Rechtsanwalt und FDP-Kreisvorsitzende verfügt über langjährige Erfahrung in der Kommunalpolitik als Preetzer Stadtvertreter und seit 2008 im Kreistag. Er streite für die liberalen Werte nach dem Motto "So viel Staat wie nötig, so viel Freiheit wie möglich". Dies solle auch auf der Ebene der Landespolitik erfolgen. Wolf ist Mitglied der Programmkommission im Themenfeld "Innen und Recht".

Mit dem neuen Wahlkreiszuschnitt werde sich sein Aktionsradius auch auf Malente erstrecken. Die Nachbarkreise Ostholstein und Plön verspricht der Wolf gleichwertig konstruktiv und homogen zu vertreten, denn "gute Nachbarn waren wir schon immer".

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