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FDP Eutin bekräftigt: Haus des Gastes blockiert die Entwicklung der Stadt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 26.Feb.2015 | 13:39 Uhr

Für die Eutiner FDP hat sich in ihrer Haltung zum Haus des Gastes durch den Bürgerentscheid nichts geändert: Aus Sicht der Liberalen müsse die ganzheitliche Betrachtung und Entwicklung der Stadt Vorrang behalten, stellt der Fraktionsvorsitzende Jens-Uwe Dankert fest.

Das Haus des Gastes habe schon seit vielen Jahren seine Funktion verloren. Alle Überlegungen und Bemühungen, das Gebäude zu beleben, etwa mit Kunstausstellungen oder dem „Seeparkprojekt“ von Professor Heydemann, seien erfolglos geblieben

„Fakt ist: Das Haus des Gastes ist marode, wird von kompetenten Stellen als ,baulicher Missstand‘ und als nicht förderungsfähig bewertet.“ Deshalb setze sich die FDP nachdrücklich für die Sanierung und Herrichtung der Schlossterrassen zu einem modernen, zentralen Veranstaltungsort ein.

Das Haus des Gastes blockiere die touristische Entwicklung der Stadt und der Stadtbucht. Bei den Planungen für die Landesgartenschau finde es keine Berücksichtigung und zwinge zu teuren Überlegungen, wie das marode Bauwerk verhüllt werden könne. Fest stehe auch, dass die Modernisierung der touristischen Infrastruktur an der Stadtbucht und im Seepark das Grundstück des Haus des Gastes für einen Hotelneubau noch attraktiver mache.

Das Ziel, an dieser Stelle einen Hotelneubau zu erreichen, werde die FDP weiter konsequent verfolgen. Eutin werde sich nach der Innenstadtsanierung und nach der Landesgartenschau in einem neuen und schönen Ambiente präsentieren können. Zusammen mit der neuen Jugendherberge würden die Übernachtungszahlen steigen und auch mehr junge Menschen nach Eutin kommen.

Dankert wörtlich: „Kein Eutiner Bürger oder Gast unserer Stadt muss Sorge haben, dass der schönste Platz an der Stadtbucht mit Blick auf Schloss und Altstadt – durch welche Planungen auch immer – verloren geht. Im Stadtentwicklungskonzept ist das Grundstück als Hauptgastronomiestandort fest verankert, ob mit Hotel oder ohne. Andere Planungen wird die FDP nicht mittragen.“

Der Ball liege jetzt bei der Bürgerinitiative. Sie müsse Verwaltung und Selbstverwaltung ein schlüssiges Übergangskonzept vorlegen, denn mehr könne es nicht sein, weil die Stadt Eutin als Grundstückseigentümerin die Gesamtentwicklung im Auge behalten müsse.

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