zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

13. Dezember 2017 | 20:27 Uhr

Favorit gibt sich keine Blöße

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Handballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz unterliegen in der Landesliga der HSG Tills Löwen klar mit 18:29(8:15) Toren

shz.de von
erstellt am 26.Jan.2016 | 09:50 Uhr

Schon vor dem Anpfiff hatte sich Trainer Marc Reinert keine Chancen ausgerechnet. Die Handballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz unterlagen in der Landesliga der HSG Tills Löwen mit 18:29(8:15) Toren. Die Gäste gelten als großer Favorit auf den Meistertitel und hatten bereits das Hinspiel mit 36:18 Toren für sich entschieden.

Während die Handballerinnen aus Berkenthin, Mölln und Ratzeburg mit lediglich zwei Minuspunkten auf dem zweiten Platz stehen, ist die HSG Holsteinische Schweiz mit 11:17 Punkten Siebte. Die HSG Tills Löwen verfügt über einige Spielerinnen, die bereits in der Oberliga oder in der 2. Bundesliga gespielt haben. Ihre klare Zielsetzung sind der Titel und der Aufstieg in die Schleswig-Holstein-Liga. Nach den Erfolgen der Vorwochen, mit denen sie sich aus dem Tabellenkeller der Landesliga nach vorne gearbeitet haben, hatten sich die Eutinerinnen und Malenterinnen vorgenommen, dass sie den
Gegner zumindest ärgern wollten.

Aus einer offensiven 6:0- Abwehrformation heraus fingen die Gastgeberinnen vielversprechend an, stoppten den Löwen-Express ein ums andere Mal und kamen zu eigenen Chancen.

Sein Team habe allerdings zu viel Respekt gezeigt, meinte Marc Reinert. So haben die Holsteinerinnen sich mit
dem Torewerfen schwer getan. Die Gäste wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und setzten sich schon zur Pause mit sieben Toren ab. Die HSG Holsteinische Schweiz hatte dem Angriffswirbel der Gäste nicht mehr viel entgegenzusetzen, die vor allem aus dem Rückraum trafen. „Letztlich muss ich meiner Mannschaft für ihr Engagement ein großes Lob aussprechen, zuletzt in den Spielen gegen die Lübecker Turnerschaft, den ATSV Stockelsdorf II und auch heute. Wir haben uns nicht aufgegeben und unter dem Strich sogar gegenüber dem Hinspiel eine Steigerung gezeigt“, sagte Reinert nach dem Abpfiff. Die Gastgeberinnen spielten mit Danika Hahn und Eileen Fiolka im Tor sowie Alina Werner (8), Anika Hänisch (4), Juliane Hinz, Jessica Plötz (je 2), Ellen Franke, Sandra Ude (je 1), Saskia Zirkel und Lisa Matzke.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen