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Ostholsteiner Anzeiger

24. August 2017 | 09:24 Uhr

Farbiges Spitzenspiel

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Fußball-Kreisliga Ostholstein: TSV Neustadt gewinnt trotz Unterzahl mit 4:3 bei der Sportvereinigung Pönitz

Der Neustädter Marcel Maasch wurde von seinen Mitspielern beinahe platt gequetscht. Mit seinem Treffer zum 4:3(2:1)-Sieg im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga Ostholstein bei der Sportvereinigung Pönitz sorgte er für ausgelassenen Jubel bei den Gästen, die die Schlussviertelstunde nach einer Gelb-Roten Karte gegen Jan-Hendrik Malzkeit in Unterzahl bestreiten mussten.

Beide Mannschaften suchten auf dem engen Kunstrasenplatz ihr Glück in der Offensive. Zweikämpfe bestimmten das Geschehen ebenso wie – trotz der sieben Treffer – ausgelassene Torchancen in Hülle und Fülle. So wurden in der Begegnung beim Stand von 3:3 gleich drei Elfmeter verschossen. Der Neustädter Dario Tegler schoss den Ball an den linken Pfosten (60.). In der 73. Minute gab es einen Foulelfmeter auf der anderen Seite, den aber Timo Kirstein zu lässig links vorbei schob. Neustadt bekam noch einen Handelfmeter zugesprochen, den Jan-Henrik Malzkeit halbhoch in rechte Eck schoss, den aber der Pönitzer Torhüter Sergej Gerlitz aus dem Eck fischte (74.). Den Torreigen hatte Mark Klukas mit dem 1:0 für Netsadt eröffnet (12.), Nico Schmidt erhöhte auf 2:0 (27.). der Pönitzer Trainer Helge Thomsen reagierte und wechselte nach einer halben Stunde Patrick Staege aus und Markus Thormälen ein. Außerdem zog er seinen Mannschaftskapitän Henrik Basse weiter nach vorn, dafür ließ sich Timo Kirstein tiefer fallen. Mit Erfolg, denn Eike Krüger verkürzte auf 1:2 (42.). Nach einer Kopfballstafette staubte Nico Schmidt mit dem Kopf zum 3:1 für Neustadt ab (46.). Phillip Hardt konterte mit dem Pönitzer 2:3 (51.), Eike Krüger markierte mit einem gefühlvollen Heber von rechts ins lange Eck den Ausgleich zum 3:3 (57.).

Aufgeheizt wurde die Stimmung auf dem Platz, als die Pönitzer Bank Schiedsrichter Joachim Hertel darauf aufmerksam machte, dass er dem Neustädter Malzkeit nach einem unnötigen Foul in Höhe der Mittellinie zum zweiten Mal Gelb gezeigt hatte. Hertel fragte bei seinem Assistenten an der Linie nach, studierte seine Notizen – und zeigte Gelb-Rot.

Opfer der Ampelkarte war TSV-Stürmer Jan Peter, der erst in der 55. Minute für Nico Schmidt gekommen war, und der nun aus taktischen Gründen von Trainer Thorsten Birkholz gegen Paul Preus ausgewechselt wurde (83.). Peter verließ geknickt das Spielfeld, kehrte aber drei Minuten später zurück und stürzte sich im kollektiven Jubel auf Marcel Maasch, der sich nach der stürmischen Gratulation mit einem Kopfschütteln auf den Weg in die eigene Hälfte machte. Kein Wunder bei dem abwechslungs- und torreichen Spielverlauf.

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