Farbenspiel und Feuershow

Die jüngsten Fußballer ganz groß: Die Bambini der G-Jugend zeigten mit ihrem Trainer Enrico Falkenthal, was sie schon gelernt haben. Spielmannszug-Leiter Manfred Buck moderierte.
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Die jüngsten Fußballer ganz groß: Die Bambini der G-Jugend zeigten mit ihrem Trainer Enrico Falkenthal, was sie schon gelernt haben. Spielmannszug-Leiter Manfred Buck moderierte.

36. Lichterfest des TSV Malente / Organisatoren trotz Regenwetters zufrieden

shz.de von
26. August 2018, 18:15 Uhr

Mit Seifenblasen und mitreißenden Rhythmen der Drummer des TSV-Spielmannszugs trotzten die Malenter beim 36. Lichterfest des TSV dem Regen. „Es hat sich letzte Woche schon abgezeichnet, dass wir wettermäßig den wohl schlechtesten Tag dieses Sommers erwischen würden. Aber wir können es nicht ändern“, nahm es TSV-Vorsitzender Reinhard Schröder am Sonnabend gelassen.

Die Geduld wurde belohnt, gegen Abend klarte es merklich auf und blieb trocken. So konnte Schröder gestern Morgen doch noch ein zufriedenes und positives Fazit ziehen. Rund 50 Helfer, viele davon aus dem Spielmannszug unter Leitung von Manfred Buck, hatten im Vorfeld das Programm ausgearbeitet, das abends in einer Feuershow mit Knut Keller von Art Petit, Zauberei mit „Mr. Tricknic“, Disco und einem Konzert mit dem Duo Windwurf gipfelte.

Fast alle Sparten machten mit und stellten sich vor: die Fußball- und Handballjugend, die Turner, die Tischtennisspieler, die vom Landesverband Tische spendiert bekamen, aber wegen des Regens am Nachmittag bald wieder einpackten, der Spielmannszug, die Leichtathleten, die Bogenschützen des TSV Dörfergemeinschaft.

Erstmals in der Geschichte des Lichterfests schenkten die Jugendfußballer in der Liegehalle Kaffee aus und verkauften von den Eltern selbst gebackenen Kuchen. „Es war nur ein Versuchsballon, aber nächstes Mal sollten wir mehr Tische aufstellen“, war Schröder positiv überrascht vom regen Zulauf.

Neu war in diesem Jahr ebenfalls, dass nur noch etwa die Hälfte der 2500 Lichter echte Teelichte waren, deren farbige Becher man bei Regen alle einzeln ausschütten musste. Die andere Hälfte bestand aus elektrischen Lichtern und Scheinwerfern in der bunten Deko aus Gießkannen.

Schröder ist seit 17 Jahren Vorsitzender des TSV, der das Fest seit sechs Jahren nur noch alle zwei Jahre organisiert wegen der aufwendigen Vorbereitungen. In seiner Zeit habe man noch nie ein Minus gemacht, ist Schröder auch ein wenig stolz darauf, dass der Verein das Lichterfest ohne Eintritt und Zuschüsse, aus eigener Kraft und auf eigene Rechnung auf die Beine stellt. Auch die Verpflegung, also Kaffee und Kuchen, Grillwurst, Pommes, Getränke und einen Weinstand mit Brezeln und Käsespießen kredenzten die Vereinsmitglieder. Es sei von Vorteil, keinen Eintritt mehr zu nehmen seit vier Jahren, sagt Schröder. Damals habe es heftig gegen 19 Uhr zu regnen begonnen und erst nach anderthalb Stunden aufgehört. „Und wir haben dennoch ein Plus gemacht“, sieht er den Hauptumsatz in den Abendstunden.

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