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Familienfehde in Lüneburg: Eutiner Polizeischüler beteiligt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Bei den Ermittlungen nach der Schießerei vor dem Lüneburger Klinikum sucht die Polizei nach wie vor den Haupttäter. Die Fahndung nach einem 33 Jahre alten Mann laufe noch, sagte Polizeisprecherin Antje Freudenberg gestern.

Am Sonnabend war ein Streit zweier verfeindeter kurdischer Familien vor dem Krankenhaus eskaliert. Drei Männer waren angeschossen und schwer verletzt worden. Die Schüsse soll der 33-Jährige abgegeben haben.

Ein zunächst festgenommener 31-Jähriger war Montag wieder auf freien Fuß gesetzt worden, weil er Zeugenaussagen zufolge nicht geschossen hatte. Er ist Polizeimeisteranwärter, der seit Februar bei der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung in Eutin seine Ausbildung absolviert, wie das Landespolizeiamt in Kiel gestern bestätigte. Der Mann sei seit Montag vom Dienst suspendiert. Nach Informationen unserer Zeitung hat er am Montag seine Uniform, seine Dienstwaffe und auch seinen Dienstausweis bereits abgegeben. Außerdem soll dem Vernehmen nach ein Verfahren mit dem Ziel eingeleitet werden, eine Entlassung des 31-Jährigen aus dem Polizeidienst zu erreichen. Als Begründung wird dabei fehlende charakterlicher Eignung angeführt.

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erstellt am 09.Sep.2014 | 13:59 Uhr

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