zur Navigation springen

Familien-Spaß soll „Bildungs-Spaß“ auf Bungsberg ergänzen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Bauarbeiten auf Schleswig-Holsteins höchstem Berg sind noch nicht fertig, aber 1600 Kinder haben seit September bereits das „Erlebnis Bungsberg“ erfahren, das im Rahmen von „Bildungs-Spaß Ostholstein“ angeboten wird. Ostern soll die neue Saison auf dem Bungsberg starten, und das nicht nur für Kinder.

Zum Auftakt plant Angelika Weppler ein großes Ostereiersuchen für die ganze Familie. Sie ist das Gesicht des Bungsberg-Büros, in dem alle Aktivitäten auf dem Berg geplant und koordiniert werden sollen. Am Mittwoch stellte sie sich den Schönwaldern vor, auf deren Hilfe sie bei ihrer Aufgabe hofft.

Die erlebnispädagogische Einrichtung der Sparkassen-Stiftung Ostholstein wird den Bungsberg werktags kräftig beleben. Das zeigen die bereits für 2014 vorliegenden Buchungen des Bildungsspaß-Angebotes. In Verbindung mit dem Ausflugslokal, der „Waldschänke“, sollen die vielfältigen Spiel- und Erlebnisflächen aber auch abends und an den Wochenenden zum Ziel für Ausflügler werden. In Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und Institutionen soll sich der Bungsberg unter der Marke „Familien-Spaß“ auch als Sport- und Kulturstätte einen Namen machen.

In Angelika Wepplers Gedankenspielen finden sich Familienfeste oder ein Adventsbasar ebenso wie der bereits etablierte Bungsberglauf. Für Planung und Ausrichtung sowie für Öffentlichkeitsarbeit bedarf es jedoch eines Ansprechpartners. Satzungsbedingt kann die Sparkassen-Stiftung diese Aufgabe nicht übernehmen. So entstand die Idee des Bungsberg-Büros, das Angelika Weppler ehrenamtlich, neben ihrer Teilzeitbeschäftigung als Krankenschwester, von zu Hause betreibt.

Sie wolle den Bungsberg bekannt, interessant und attraktiv machen. Dabei sei die Integration von Natur, Bildung und Tourismus ihr Ziel, berichtete sie den Schönwaldern.

Noch knüpft die Eutinerin Kontakt zu möglichen Partnern. Die Fördervereine Bungsberg und Dorfmuseum Schönwalde stehen bereits auf der Liste. Mit der Kirchengemeinde wird am Dienstag gesprochen. Weppler möchte die Interessen in der Region aufgreifen und koordinieren. Auch die Suche nach Sponsoren die beispielsweise eine Webcam am Nest der Wanderfalken am Bungsberg finanzieren, steht auf ihrer Aufgabenliste.

Ein wichtiges Medium dabei ist das Internet. Die Homepage des BungsbergBüros geht morgen online (www.bungsbergbuero.de). Hier werden künftig alle Familien-Spaß-Veranstaltungen sowie die Partner und Sponsoren präsentiert.

Einen Eintrag gibt es schon: Im Herbst 2014 soll die 101. Sitzung der Seilbahnbetreiber auf dem Bungsberg stattfinden, kündigte Horst Weppler an. Der Leiter der Arbeitsgruppe Bungsberg und Fachdienstleiter beim Kreis skizzierte die nächsten geplanten Schritte auf dem Bungsberg.

Er rechne für Februar mit der Unterzeichnung des Pachtvertrages für die Waldschänke. Wenn das Wetter mitspiele, dürfte man zu Ostern trockenen Fußes alle Gebäude und Spielplätze erreichen können. Dazu gehöre auch ein Parkplatz für etwa 25 Pkw. Im laufenden oder den kommenden Jahren seien noch die Sanierung des Elisabethturmes, der Bau eines Eiszeittunnels und die Errichtung von Baumwipfelpfaden geplant.

Die größten Hürden seien überwunden. Dazu zähle er den Ausbau der Stromversorgung und für den Brandschutz eine 220 Kubikmeter fassende Zisterne unter dem Parkplatz.



>Kontakt Bungsbergbüro: Telefon 04521/8454064, E-Mail: bungsberg @mail-buero.de, im Internet: www. bungsbergbuero.de

zur Startseite

von
erstellt am 31.Jan.2014 | 00:31 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen