Kasseedorf : „Familie in Bewegung“

Abschlussfeier mit Kaffee und Kuchen: Teilnehmer und die Übungsleiter des Projektes „Familien in Bewegung“ freuten sich über Urkunden und T-Shirts aus den Händen von LSV-Vizepräsident Heinz Jacobsen und Torsten Flocken, Leiter des AOK-Kundenservice.
Abschlussfeier mit Kaffee und Kuchen: Teilnehmer und die Übungsleiter des Projektes „Familien in Bewegung“ freuten sich über Urkunden und T-Shirts aus den Händen von LSV-Vizepräsident Heinz Jacobsen und Torsten Flocken, Leiter des AOK-Kundenservice.

Abschluss des Sportprojekts zur Stärkung der Gemeinschaft in Familie und Gesellschaft. Judo läuft weiter.

shz.de von
25. Juni 2018, 21:42 Uhr

Seit August 2017 konnten Familien ohne Mitgliedschaft im Verein in der Gemeinde Kasseedorf gemeinsam Sport treiben. Für das Projekt „Familien in Bewegung“ des Landessportverbandes (LSV) und der AOK Nord-West hatten sich Griebeler SV, SV Kasseedorf und der TSV Sagau zusammengetan. Vergangene Woche wurden bei einer Abschlussfeier Urkunden und T-Shirts an über 80 Aktive übergeben.

Für den federführenden GSV zog Vorsitzender Jürgen Fischer ein positives Fazit für vier Kurse, in denen Familien Tischtennis, Judo und Tennis ausprobiert hatten. Eine gute Nachricht gibt es für angehende Judoka: Nach dem Zuspruch des Angebotes „Familien raufen (sich) zusammen“ wird es mit Übungsleiter Frank Pahl ab Herbst ein ähnliches Kursangebot für ein halbes Jahr geben. Damit gehe man bewusst einen neuen Weg, um Sportangebote attraktiv zu gestalten.

„Auch Euch ist es gelungen, Euch zusammenzuraufen“, lobte Birgit Kamrath-Beyer die Vereine. Die amtierende Vorsitzende des Kreissportverbandes nannte die anhaltenden Kooperationen innerhalb der Gemeinde beispielhaft. „Ich bin stolz darauf, wie die Vereine zusammenarbeiten“, pflichtete Kasseedorfs Bürgermeisterin Regina Voß bei. Für die Abschlussfeier war der LSV-Vizepräsident Heinz Jacobsen nach Griebel gekommen, um sich von der Zusammenarbeit einen Eindruck zu verschaffen. Bei Vorführungen der Sportarten wurde deutlich, mit welchem Spaß die Familien gemeinsam an die Platte treten, auf die Matte gehen oder den Tennisschläger schwingen.

„Wir sind hier genau richtig“, lautete das Resümee von Torsten Flocken. Der Leiter des AOK-Kundenservice übergab mit dem LSV-Vize die Urkunden und T-Shirts. Flocken dankte den Übungsleitern. Bei dem Projekt haben nach Angaben des LSV seit 2013 landesweit 115 Vereine mit 207 angebotenen Kursen teilgenommen (2018: 43). Jacobsen: „Zentraler Ansatz, um den gesellschaftlichen und demografischen Veränderungen entgegenzuwirken, kann die Stärkung der Familie als Gemeinschaft sein.“ Flocken sagte, dass Kinder, die mit ihren Eltern Sport machten, seltener Übergewicht entwickelten und stressresistenter seien.

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