Familie Dose gelingt Sportabzeichenrekord

Die sportlichste Familie des SV Fortuna Bösdorf: Hans-Werner und Brigitte Dose mit ihren Söhnen Karsten (li.) und Joachim.
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Die sportlichste Familie des SV Fortuna Bösdorf: Hans-Werner und Brigitte Dose mit ihren Söhnen Karsten (li.) und Joachim.

SV Fortuna Bösdorf zeichnet sportliche Höchstleistungen aus und ehrt erfolgreiche Mitglieder

shz.de von
06. November 2016, 17:50 Uhr

Der SV Fortuna Bösdorf präsentierte sich im Rahmen der traditionellen Ehrung seiner verdienten Sportler einmal mehr als facettenreiche generationsübergreifende Gemeinschaft. Vom Minigolf über Skat bis zum Leistungssport auf europäischem Parkett bietet der Verein eine breite Palette an Aktivitäten für jede Altersgruppe an. Bei der Auswahl zum Sportler des Jahres zählen nicht ausschließlich Erfolge, vielmehr haben die Sieger sich als vielseitig aktive Allroundsportler und Funktionäre im und um den Verein verdient gemacht.

Im aktuellen Jahr fiel die Wahl auf Lina Lange als Sportlerin und Dirk Mielke als Sportler des Jahres. Bei den Jugendlichen gewannen Selina Mielke und Ole Kerstan, die Preisträger der Seniorensportler heißen Gisela Scheunemann und Manfred Loose.

Eingeleitet wurde der Abend mit der Verleihung der Sportabzeichen. Dabei stand die Familie des Bösdorfer Vereinsvorsitzenden Hans-Werner Dose, der für sein 52. Sportabzeichen geehrt wurde, im Blickpunkt.

Gemeinsam mit seiner Ehefrau Brigitte und den Söhnen Karsten und Joachim wurden im Hause Dose in den zurückliegenden Jahrzehnten mehr als 150 mal die Bedingungen des Deutschen Sportabzeichens erfüllt.

Für sportliche Höchstleistungen stehen im SV Fortuna Bösdorf die Namen Holger Wollny und Wolfgang Oellermann. Wollny wurde mit der deutschen Militärnationalmannschaft in Luxemburg Vizeeuropameister im Duathlon, einer Kombination aus Laufen und Radfahren. Im Einzelwettbewerb errang der Soldat in seiner Altersklasse die Bronzemedaille. Bei den Europameisterschaften im Straßenlauf kehrte Holger Wollny mit Platz vier im Mannschaftswettbewerb aus Ungarn zurück. Er steigerte in diesem Rennen seine persönliche Bestleistung über zehn Kilometer auf 32 Minuten und 44 Sekunden. Wolfgang Oellermann erlief sich über 800 Meter die Vizelandesmeisterschaft und kam bei den Deutschen Meisterschaften im Cross-Duathlon im baden-württembergischen Östringen als Vierter ins Ziel.

Mit dem traditionellen Tanz der Sieger endete die Veranstaltung, bei der die sportlichen Höchstleistungen im Mittelpunkt standen.



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