Fahrer viel zu lange am Steuer

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08. Juli 2014, 14:23 Uhr

Drastische Sicherheitsleistungen verhängten Beamte des Gefahrgut- und Schwerlastkontrolltrupps des Polizeibezirksreviers Lübeck am Montag gegen drei Lkw-Fahrer, die auf dem Rastplatz „Sereetzer Feld“ an der A1 kontrolliert wurden. 4000 Euro musste ein 42-jähriger Bulgare hinterlegen, weil er innerhalb von 28 Tagen 16 mal zu lange am Steuer saß oder zu kurze Pausen eingelegt hatte. Das Geld überwies die Spedition. Diese muss selbst mit einem Bußgeld in doppelter Höhe rechnen. Eine Sicherheitsleistung von 2100 Euro brummten die Beamten zwei Fahrern eines litauischen mit 20 Tonnen Tiefkühlfisch beladenen Sattelzugs auf. Die beiden 38 und 41 Jahre alten Männer hatten innerhalb von 28 Tagen keine Wochenend-Ruhezeiten eingelegt und die Ruhezeiten insgesamt mehrfach unterschritten. Sie mussten zudem umgehend eine Pause einlegen.

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