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Ostholsteiner Anzeiger

19. Oktober 2017 | 02:35 Uhr

Fahrenkrog mit Vorschlag unzufrieden

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Lösungsvorschlag des Kreises Plön steht in der Kritik

von
erstellt am 28.Aug.2013 | 00:31 Uhr

Als „weiterhin brisant“ sieht Amtsvorsteher Gerold Fahrenkrog die vom Kreis vorgeschlage Regelung zum Vermögensausgleich von Amt und den beiden Gemeinden Bösdorf und Ascheberg. Wie er auf der Sitzung der Gemeindevertretung am Montag sagte, müssen die vorgeschlagenen Lösungsansätze noch einmal überarbeitet werden.

Es geht dabei um die angedachte finanzielle Regelung um das Amtsgebäudes im Rahmen der Vermögensaus-einandersetzung der Ausamtung der Gemeinden Bösdorf und Ascheberg aus dem Amt. Die von der Kommunalaufsicht vorgeschlagenen Lösungsansätze (der OHA berichtete) kommen beim Amt offenbar nicht gut an.

Als Alternative schlug Klaus Pentzlin vielleicht nicht ganz ernst, sondern eher erzürnt, vor, dass Bösdorf und Ascheberg als Verursacher ihrer Ausgliederung die Vermietung der ab 2014 frei werdenden Geschäftsräume selbst übernehmen und nicht eine prozentuale Abfindung fordern sollten.

Über die Fördermöglichkeiten für die Umgestaltung des Geländes an der Mühle für eine touristische Nutzung sprach der Geschäftsführer der Aktivregion, Günter Möller. Zurzeit seien noch 100 000 Euro im Fördertopf der Aktivregion, die bei ihrer Sitzung am 24. September vergeben werden sollen. Die Umsetzung müsste bis Ende 2014 erfolgt sein.

Mit Blick auf die Ende September auslaufende Förderperiode und zugleich der Beendigung von Tourismusförderungen empfahl Möller, sich zumindest Gelder für die Planungskosten zu sichern. Da die Gemeinde bereits 10 000 Euro für das Projekt eingeplant hat, könnte bei einer 50-prozentigen EU-Förderung derselbe Betrag beantragt werden.

Größere Baumaßnahmen sind nach Ansicht von Günter Möller in der Kürze der Zeit nicht umsetzbar, da in diesem Fall auch Baugenehmigungen nachgewiesen werden müssten. Zur Erinnerung: Die Gemeinde Grebin hatte noch unter Bürgermeister Sohn für viel Geld die Gaststätte an der Mühle gekauft. Kritiker sehen darin ein Groschengrab.

Nun soll ein gegründeter Arbeitskreis „Mühlenareal“ das Thema schnellstmöglich aufgreifen. Als Mitglieder fungieren Eike Gudegast, Jochen Usinger, Klaus Pentzlin und Joachim Burgemeister. Bei einer Entscheidung für einen Förderantrag werde die Gemeindevertretung kurzfristig den Weg für eine Antragsabgabe freimachen. Zugleich bildeten sich die Arbeitskreise „Bau- und Wegeangelegenheiten“, Soziales und Kultur“ sowie „Tourismus und Reit- und Wanderwege“.

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