Fachtrakt im zweiten Anlauf eröffnet

Rund fünf Millionen Euro kostete der Neubau der Weberschule / Sechs neue Räume für Physik, Biologie und Chemie entstanden

JulianHeldt_5837.jpg von
16. November 2013, 00:33 Uhr

Völlig reibungslos verliefen auch die Arbeiten an dem Neubau des Weber-Gymnasiums nicht. Erst sorgte der harte Winter für einen dreimonatigen Baustopp, dann fiel im März dieses Jahres das Richtfest buchstäblich ins Wasser. Ihren Höhepunkt erreichte die Pannenserie, als vor zwei Wochen die offizielle Eröffnung des Gebäudes wegen eines Asbest-Fundes abgesagt werden musste (wir berichteten).

„Der zweite Versuch ist manchmal der bessere“, sah Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz gestern auch die positive Seite. Durch den Bau des 4,9 Millionen Euro teuren Fachtraktes wurden zwei Gebäude der Schule ergänzt. Auf 1 236 Quadratmetern Nutzfläche stehen den Gymnasiasten jeweils zwei Fachräume für Physik, Chemie und Biologie sowie drei neue Klassenräume und ein EDV–Raum mit 30 Arbeitsplätzen zur Verfügung. Ein großer Innenhof soll als Kommunikations- und Begegnungsstätte dienen.

„Sie haben nun eine moderne und zeitgemäß ausgestattete Schule“, richtete Schulz seine Worte an die Lehrer und Schüler. Er hob hervor, dass durch den Fahrstuhl im Neubau nun auch die beiden alten Gebäude mit einem Rollstuhl zu erreichen sind.

„Die Errichtung des Neubaus hat viel Zeit und Nerven gekostet. Sie hat unser Schulleben stark eingeschränkt“, fasste Schulleiterin Iris Portius die Bauzeit zusammen. Sie sei der Kommunalpolitik dankbar, dass sich diese vor drei Jahren für die große Lösung entschieden und den knapp fünf Millionen Euro teuren Neubau beschlossen habe. „Der neue Fachtrakt ist ein echtes Juwel“, schwärmte sie. Dass auch die Sanierungsarbeiten am Altbau zu einem guten Ende geführt werden, daran habe sie keine Zweifel: „Der Umbau wird genauso eindrucksvoll ausfallen.“

Ganz fertig ist der Neubau noch nicht. „Das Umfeld muss noch hergerichtet werden“, erklärte Schulz. Die Installation der Photovoltaik-Anlage stehe kurz bevor. Architekt Stefan Rimpf betonte das verbindende Element des Fachraumtraktes. Es falle ihm schwer, das Gebäude nun abgeben zu müssen. „Das ist unsere gemeinsame Schule“, sagt er zu den Gymnasiasten.

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