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Ostholsteiner Anzeiger

22. Oktober 2017 | 16:41 Uhr

Experten: Eutin ist auf einem guten Weg

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Pluspunkt: Lage am Wasser / Nachholbedarf bei der Gestaltung

shz.de von
erstellt am 18.Mär.2015 | 14:58 Uhr

Nach zwei Tagen voller Beratungen und Streifzüge durch die Innenstadt fällt das Urteil der Expertengruppe für städtebaulichen Denkmalschutz positiv aus.

„Eutin ist eine beeindruckende Stadt mit einer tollen topografischen Lage am Wasser“, sagt Professor Gerd Weiß, Vorsitzender der Expertengruppe. Die Stärken der Stadt seien in Bezug auf die Vorhaben bei der geplanten Stadtsanierung richtig erkannt worden und müssten nun weiter herausgearbeitet werden. Laut Expertengruppe habe sich Eutin in der Vergangenheit im Wesentlichen nach innen entwickelt, außen umgebe die Stadt ein Grüngürtel aus zumeist privaten Gärten. Das wichtige sei, die Vernetzung beider Teile, die nach Expertenmeinung in der Vergangenheit nicht geglückt ist. Weiß sprach als kahle, unansehnliche Flächen die Parkplätze am Berliner Platz oder Stadtgraben an. Weiß: „Gehen Sie mal als Gast von der Kirche zum Kleinen Hotel über diesen Platz. Der hat wirklich abschreckenden Charakter.“ Es gehe nicht darum, Parkplätze für Grün zu reduzieren. Weiß: „Vieles kann schon durch Umgestaltung gelingen. Einst war die Fläche Bürgergärten vorbehalten, davon merkt man heute nichts mehr.“

Eine weitere Herausforderungen für Eutin sei das Wohnen in der Stadt. „Uns ist der Leerstand insbesondere in den oberen Etagen sehr aufgefallen“, sagte Thomas Dienberg, ebenfalls Mitglied der Expertengruppe und Stadtbaurat der Stadt Göttingen. Eutin müsse das Wohnen im Zentrum wieder attraktiver machen – in Zusammenarbeit mit den Eigentümern, so die Empfehlung der Expertengruppe. Auch wenn sich genau das in einigen
Fällen als schwierig gestalte, wie Stadtmanagerin Kerstin Stein-Schmidt betont, „nehmen wir enorm viel aus solchen Treffen mit“. Seite 4

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