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Eutiner Volleyballer gehen nach großen Erfolgen getrennte Wege

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 31.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Die Volleyballer des Polizeisportvereins Eutin hörten auf, als es offensichtlich am schönsten war. Der achte Platz bei den deutschen U20-Meisterschaften in Paderborn und der dritte Platz in der Regionalliga der Erwachsenen waren die fulminanten Schlussakkorde, die die Sportler im Jahr 2013 setzten. Der berufliche Weg mit Berufsausbildung und Studium ließ die Mannschaft schrumpfen, die Arne Friedrichsen vor mehr als zehn Jahren in Form einer Ballspielgruppe auf den Weg gebracht hatte.

Bei deutschen Meisterschaften waren die jungen Volleyballer Stammgäste. Zuvor hatten sie sich stets bei den norddeutschen Titelkämpfen hinter Abonnementmeister Schweriner SC, der ein Sportinternat im Rücken hat, als zweitstärkste Kraft etabliert. Arne Friedrichsen holte sich für Training und Betreuung Verstärkung, den früheren Bundestrainer für die Jugend, Günter Krispin. Beide führten die Jungen an immer höhere Aufgaben heran. Dabei gaben in den ersten Jahren auch erfahrene frühere PSV-Spieler, wie Georg Eggers, dessen Söhne Phillip und Fabian zum Eutiner Talentschuppen zählten, auf dem Spielfeld Hilfestellung. Der PSV meldete seine Jugendteams auch für die Erwachsenen-Spielrunden. Die Jüngeren zunächst für die Kreisliga, die Größeren für die Bezirksliga. Mit der sportlichen Entwicklung in den Nachwuchsklassen stiegen die Jungen auch bei den Erwachsenen beständig auf, gehörte auch hier zu den besten Mannschaften in Schleswig-Holstein.

In der Regionalligasaison 2012/13 mischten die Eutiner als jüngstes Team lange bei der Titelvergabe mit, erreichten den dritten Platz, der die Chance zum Sprung in die 3. Liga eröffnet hätte. Bei den deutschen U20-Meisterschaften scheiterte der PSV im Viertelfinale knapp am späteren Deutschen Meister TSV 1860 Mühldorf und beendete das Turnier in Paderborn letztlich mit dem achten Rang.

Die Mannschaft spielte bei einem Turnier in Norderstedt zum letzten Mal zusammen und erreichte gegen starke Konkurrenz den dritten Platz. Trainer Arne Friedrichsen verabschiedete sich in den Volleyball-Ruhestand, wurde von unserer Zeitung in der Vorauswahl als „Mensch des Jahres 2013“ nominiert. Die Spieler, die in Eutin geblieben sind, änderten ihren sportlichen Schwerpunkt, so spielt Malte Petersen Handball, Steffen Friedrichsen schloss sich den A-Jugendfußballern der SG Eutin/Malente an.

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