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Eutiner geht nach 15 369 Tagen Dienst in den Ruhestand

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

15 369 Tage oder auch 42 Jahre und 30 Tage war Polizeihauptmeister Uwe Götsch vom Polizei-Autobahn- und Bezirks-Revier Scharbeutz im Polizeidienst aktiv. Morgen geht der Wahl-Eutiner in den Ruhestand.

Der gebürtige Lübecker begann am 2. Oktober 1972 auf der Eutiner Hubertushöhe seine Ausbildung für den mittleren Polizeidienst. Nach der Ausbildung wurde er Gruppenführer, dann Zugtruppführer in der Ausbildung und den Einsatzhundertschaften. Zwischendurch gab es immer wieder Stationen im Einzeldienst und 1993 folgte der Wechsel zu den damaligen „Neumünsteranern“ – dem Polizeiautobahnrevier Scharbeutz. Dort ist er noch heute. „Die Verkehrsüberwachung – nein, die Verkehrssicherheit – war schon immer mein Ding“, sagt Uwe Götsch und freut sich, wenn Verkehrsteilnehmer einsichtig sind und als Fazit mitnehmen, dass der Polizist seinen Job gut gemacht hat. Dann sei alles richtig gelaufen, so Götsch. Doch der Dienst auf der Autobahn, der A 1 und A 226 war nicht immer leicht. So feiert Uwe Götsch eigentlich drei Geburtstage. Der Erste ist im Sommer sein „richtiger“ Geburtstag. Der Zweite folgte, als er einem Geisterfahrer-Lkw noch im letzten Moment ausweichen konnte und der dritte Geburtstag ist eine folgenreiche Verfolgungsfahrt im Dezember 2012. Vierzehn Streifenwagen wurden eingesetzt, mehrfach werden die Funkwagen gerammt. Am Ende waren vier Kollegen verletzt – auch Uwe Götsch musste für längere Zeit ins Krankenhaus.

Am 31. Oktober feiert der Wahleutiner nun seinen letzten Dienst und die Kollegen haben sich einige Überraschungen ausgedacht, hieß es gestern. In der Pensionszeit will sich Götsch seiner Frau, den beiden erwachsenen Kindern und drei Enkelkindern widmen. Und er hat sich vorgenommen, dass er behinderten Kindern helfen möchte.

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erstellt am 29.Okt.2014 | 14:20 Uhr

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