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Von der eigenen Mutter angeZeigt : Eutiner Einbrecher hatte doppeltes Pech

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Ein 17-Jähriger verletzte sich offenbar bei einem Einbruch in ein Telefongeschäft so schwer, dass er ins Krankenhaus musste. Seine Mutter glaubte ihm allerdings die Begründung nicht und schaltete die Polizei ein

 

Ein 17-jähriger Eutiner hat sich offensichtlich in der Nacht zum Sonnabend bei einem Einbruch in ein Telefongeschäft am Markt schwer verletzt. Dabei ereilte ihn doppeltes Pech: Seine Mutter fuhr ihn zwar ins Krankenhaus, zeigte ihren Sohn aber auch bei der Polizei an.

Mit einer stark blutenden Verletzung an einer Hand weckte der Jugendliche seine Mutter nachts gegen 2.30 Uhr mit der Bitte, ihn ins Krankenhaus zu fahren. Er sei gestürzt. Im Krankenhaus wurde er stationär aufgenommen und operiert.

Die Ausrede nahm die Frau ihrem polizeibekannten Sohn nicht ab, in seinem Zimmer fand sie einige Mobiltelefone, die blutverschmiert waren. Das offensichtliche Diebesgut übergab sie der Polizei, die eine Anzeige gegen ihren Sohn fertigte.

Offensichtlich hatte der 17-Jährige mit einem Blumenkübel, der vor dem Laden stand, gegen 2 Uhr die Scheibe eines Telefongeschäfts am Markt eingeworfen und war in den Verkaufsraum eingestiegen. Dabei hatte er sich offensichtlich an Glasresten verletzt, diverse Blutspuren waren am Tatort zu finden.

Mitgenommen hatte er Mobilfungeräte im Wert von 2000 Euro. Der Sachschaden wird auf etwa 250 Euro geschätzt.

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erstellt am 06.Jan.2014 | 13:42 Uhr

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